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Kabeg-Chef Arnold Gabriel"Bei der Behandlungsqualität gibt es keine Zwei-Klassen-Medizin"

Arnold Gabriel leitet seit 2014 die Kärntner Landesspitäler. Im Chefpresso-Sonntagsinterview spricht er über den Einfluss der Politik, die Belastung der Mitarbeiter, die Folgen von Corona und Zwei-Klassen-Medizin.

Arnold Gabriel: "Ich habe die Kabeg in stabile Fahrwasser gebracht" © Markus Traussnig
 

Der Kabeg-Aufsichtsrat hat Sie kürzlich für fünf weitere Jahre bestellt – und das einstimmig. Als Sie 2014 Vorstand wurden, war die Aufregung noch groß, weil Sie direkt aus dem Büro von Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) in die Kabeg wechselten. „Postenschacher“ oder „fatale Optik“ hieß es damals. Konnten Sie das nachvollziehen?
ARNOLD GABRIEL: Man kann kritisch sehen, wenn jemand aus dem politischen Umfeld in die Führungsposition eines landesnahen Trägers kommt. Nach einer Zeit werden Personen aber nach ihrer Leistung bewertet. Ich kam auch nicht aus dem Parteiapparat ins Regierungsbüro, sondern war Experte im Gesundheitswesen. Gesundheitspolitische Vorgaben in ein Unternehmen zu transferieren ist eine meiner wesentlichen Aufgaben. Da tue ich mir leichter, weil ich beide Systeme kenne.

Kommentare (7)
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shaba88
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Kommentar

Aufgrund welcher Ausbildung sieht er sich eigentlich als Experte im Gesundheitswesen, die Büroleitung beim Landeskaiser??

mtttt
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unpolitisch

Typisch Kärntner rote Arroganz im Interview. Ein ex Parteisekretär wird Kabeg Vorstand, wer eigentlich sonst hätte überhaupt eine Chance gehabt ?
Ruhiger sind die Fahrwasser in der Tat geworden, Kunststück nach den FPÖ/BZÖ Eingriffen ? Aber das Nicht Sehen wollen der 2 Klassenmedizin, was für ein Holler ! Darf er nicht sagen, sonst fällt er in Kaisers Ungnade.

chef6103
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So reden sich "Politiker" aus der Krise!!!

Herr Gabriel lebt wohl nicht in der Realität! Fragen Sie mal ihre Mitarbeiter wie es Ihnen geht und die "nicht zweite Klasse" Patienten!

In den USA spricht man von BULL SHIT!!!!!!!

rahuder
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Eine Schönrederei

Herr Gabriel, ich würde sie bitten die Realität als Gesprächsbasis zu nehmen und nicht Wunschdenken. Ich bin schon fast 30 Jahre Herzpatient , habe Gott sein Dank eine Zusatzversicherung und kenne die Unterschiede ihrer " nicht Zweiklassenmedizin"
sehr gut. Sie sollten versuchen die Abläufe und Behandlungen, die Vergabe von Terminen mit Klasse- und Nichtklasse Patienten genauer zu hinterfragen, vieleicht würden sie ihre Meinung revidieren.
Es wäre schön wenn alle gleich behandelt würden, Ich würde es jedem der keine Zusatzversicherung hat von Herzen wünschen.

umo10
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Wow

Keine Nebenbeschäftigungen in Krankenhäuser bei primarärzten „mehr“. Und „noch“ keine Ambulanzgebühren! Dafür kommen gewinnmaximierende Primärversorgungszentren, wo Ärzte Ärzte anstellen, anstatt, das man die Krankenanstalten zu Gesundheitszentren ausbaut. Primärversorgungszentren machen in klgft Villach Wolfsberg spittal u hermagor null Sinn. Einreden lasse ich es mir in St. Jakob, Radenthein oder winklern. .. wo Krankenhäuser >30 Autominuten weg sind

hel80ingrid
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Cluster entstehen im Familienverbund

Irgendwie muss das Virus ja in die Familie kommen!?

shaba88
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Es gibt sie Herr Gabriel, es gibt sie.