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Live-DiskussionBau-Boom in den Kärntner Bergen

Wie viel Beton und Tourismus verträgt die Kärntner Bergwelt? Livestream am Donnerstag ab 18 Uhr. Schreiben Sie uns vorab Ihre Fragen in den Kommentaren.

So soll das Sternenberg-Ressort am Hochrindl künftig aussehen © Tomas-Gruppe
 

So begehrt wie derzeit, waren Kärntens Berge bei Immobilien-Investoren noch nie. Gleich auf vier Bergen - am Hochrindl, am Klippitztörl, am Goldeck und auf der Gerlitzen  - sind aktuell Chalet-Dörfer in Planung.

Kommentare (13)
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Hingeschaut18
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Anregung an die Redaktion

Sehr geehrte Damen und Herren in der Redaktion!
Ich lade Sie ein, den von Ihnen verwendeten Begriff "Investor" zu reflektieren:
Wenn jemand (zumindest teilweise) eigenes Geld in ein wirtschaftliches Unternehmen steckt, Arbeitsplätze schafft, Infrastruktur für die Allgemeinheit schafft, über Jahre/Jahrzehnte die Kredite abzahlt, selbst womöglich in die Geschäftsführung eingebunden ist - DANN ist das für mich ein INVESTOR. Beispiel: Familien, die Hotels führen und investieren.
Wenn jemand allerdings mit fremdem Geld (das gesammelt wird, bevor die Bagger rollen) Strukturen schafft, die niemand wirklich braucht, die Wohnungen innerhalb von 1-2 Jahren an Private (Zweitwohnsitze) verkauft und dann mit einem obszönen Profit von der Bildfläche verschwindet (auf zum nächsten), dann ist das für mich "BAUSPEKULANTENTUM", und nicht "Investorentum".
Ich würde mir wünschen, dass die Kleine Zeitung diesen Unterschied in ihrer Wortwahl berücksichtigt. Liebe Grüße von einer Abonnentin!

Hingeschaut18
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Frage an LR Fellner

Sehr geehrter Herr Landesrat Fellner!
In der Kleinen Zeitung stand einiges an kritischen Stellungnahmen zum neuen RO-Gesetz zu lesen. Fachleute erweckten den Eindruck, es sei alles andere als auf der Höhe unserer Zeit. Sagen Sie: WER hat das Gesetz GESCHRIEBEN? Waren da externe Expert*innen beteiligt?
Bei der Baukultur-Reihe vor ca. 2 Jahren haben Sie einen so guten Eindruck auf mich gemacht. Wo ist Ihr Esprit geblieben, unser schönes Kärnten vor dem schrankenlosen Bodenspekulantentum zu bewahren?
Mit freundlichen Grüßen
Dorothea Gmeiner-Jahn, Millstatt

Nolx4
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Weidebetrieb

Es ist jetzt schon schwierig den Weidebetrieb aufgrund der vielen Wanderer (mit Hunden) aufrecht zu erhalten. Das geplante Resort auf der Hochrindl wirbt sogar für Gäste mit Hunden. Eine Mutterkuhhaltung auf der Alm wird enorm erschwert. Die Landwirte wurden nicht eingebunden, es gibt kein Wander-Infrastruktur-Konzept. Genutzt werden jedoch auch die Grundflächen der heimnischen Landwirte. Wo bleibt hier die Unterstützung?

joschi41
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Dahinter

Abgesehen davon, dass derartige Bauvorhaben Grundeigentümern Millionen bringen und die örtliche Bauwirtschaft ein paar Jahre beschäftigt, fehlt mir die Angabe darüber, für welche Zielgruppe von Menschen diese Kunst-Dörfer in die Almwelt gestellt werden sollen. Wird die Wohlstandsgesellschaft der Zunkunft in der Lage sein eine entspsrechende Auslastung zu sichern?

Nolx4
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Teilnehmer

Warum wurden keine Investoren zur Diskussion eingeladen? Oder Bürgermeister von Gemeinden in denen das jeweilige Projekt vor der Umsetzung steht zb Bürgermeister Reiner von Deitsch- Griffen?

Hingeschaut18
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Bürgermeister wurde sehr wohl eingeladen

Im Artikel steht, dass Hans-Jörg Kerschbaumer, Bürgermeister von Stockenboi (Chaletprojekt Goldeck, 78 Objekte), an der Diskussion teilnimmt.

Nolx4
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Fragen für die morgige Diskussion- Sternenberg Resort hochrindl

Was ist aus der Petition auf Open Petition gegen das Sternenberg Resort auf der Hochrindl geworden? Warum musste diese nach ein paar Tagen wieder vom Netz genommen werden? Man hört, dass der Initiator vom Investor unter Druck gesetzt - erpresst? - wurde. Warum recherchiert die kleine Zeitung dazu nicht wenn ein Initiator einer Petition mundtot gemacht wird?

Hingeschaut18
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Bitte mehr Infos

Hallo Noix4,
Wir haben in Millstatt eine Bürgerinitiative gegründet (als mit fadenscheiniger rechtlicher Basis 25 Hektar Wald in bester Seelage vorigen Sommer gerodet wurden und ein Bauträger per Kleiner Zeitung verkündete, hier baue er für 150 Millionen (!) einen "neuen Ortsteil").
Ich finde, wir müssen uns vernetzen! Die Geschichte mit der Petition würde mich auch interessieren. Wenn Sie möchten, bitte melden Sie sich:
Dorothea Gmeiner-Jahn, Sprecherin BI Lebensraum Millstatt
0699 / 105 33 686

KleineZeitung
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@Nolx4

Ich habe ihre Information weitergeleitet.
LG Maxi!

umo10
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Chalets, die wie sonnleitn oder seeleitn geführt weerden sind mein Problem

Denn das sind keine Zweitwohnungen sondern mit einem haupthaus ein hotelbetrieb.

umo10
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Uff, Tippfehler

Sind kein Problem

Guccighost
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die schönsten Plätzte

werden für Gewinne geopfert und das Land hat nichts davon.

Don Papa
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Verbot

Wir haben aus den Erfahrungen an unseren Seen absolut gar nichts gelernt...