Innerhalb eines Jahres sieben Brände in einem Mehrparteienhaus in Bad Bleiberg, in dem auch die Feuerwehr stationiert ist – doch wer hat sie gelegt, und warum? Am Donnerstag setzte das Landesgericht Klagenfurt die schwierige Suche nach Antworten fort. „Ich war es nicht“, erklärte jener 24-jährige Feuerwehrmann, der sich wegen des Verdachts der mehrfachen Brandstiftung verantworten muss und selbst in dem Mehrparteienhaus wohnte, mit Nachdruck. Er betonte, er sei kein Pyromane und zum Zeitpunkt der Brände auch nicht „emotional aufgewühlt“ gewesen, wie ihm die Staatsanwaltschaft vorwirft. „Ja, ich habe mich von meiner Freundin getrennt. Aber es war nicht meine erste Freundin und nicht meine erste Trennung“, sagte er. Von einem Trennungsschmerz könne somit überhaupt keine Rede sein.
Brandstifter-Prozess
„Bin kein Pyromane“: Kärntner Feuerwehrmann (24) liefert ungewöhnliche Details
Zweiter Prozesstag gegen einen Kärntner Feuerwehrmann (24), der mehrere Brände in Bad Bleiberg gelegt haben soll. Kein Trennungsschmerz, keine Emotionen, kein Verdacht - nur Fragen, die bleiben.
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