„Ich habe damit nichts zu tun“, verteidigte sich ein 24-jähriger Feuerwehrmann am Dienstag vor dem Landesgericht Klagenfurt. Der Vorwurf wiegt schwer: Der Villacher soll in einem Mehrparteienhaus in Bad Bleiberg, in dem er selbst wohnte und in dem die örtliche Feuerwehr untergebracht ist, 2023 und 2024 mehrere Brände gelegt haben. Dabei gerieten zahlreiche Bewohner in große Gefahr, als Kellerabteile, ein Auto und der Dachstuhl in Brand gerieten. Allein in einem Fall entstand ein Schaden von über 800.000 Euro. „Wenn ich an die Brandstiftungen denke, geht es mir schlecht“, sagte der Angeklagte. „Ich habe mir sogar überlegt, ob ich da noch wohnen will.“