Historische Vergleiche sind selten davon geprägt, dass sie vollends durchdacht sind. Sie sind von Emotionen getrieben. Was vielleicht nachvollziehbar ist, dem Diskurs aber nichts Gutes tut. Man erinnert sich als jüngstes von vielen Beispielen an Deregulierungsstaatssekretär Sepp Schellhorn, der während einer Zugfahrt angepöbelt wurde und sich deshalb in die Zeit des Nationalsozialismus zurückversetzt fühlte. Verharmlosungen, die man sonst eher von weit rechts außen gewohnt ist.
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