Das Auto am wohnortnahen Bahnhof abstellen und mit dem Zug weiterfahren, um in die Arbeit zu kommen. 3500 Stellplätze in 84 Park-and-Ride-Anlagen (P&R) gibt es derzeit in Kärnten. Mit dem Start der Koralmbahn, wenn mehr Kärntnerinnen und Kärntner die attraktive Zuganbindung nützen werden, braucht es jedoch noch weitere Stellplätze.
800.000 Euro für neue Plätze
Eine Evaluierung von ÖBB und Land Kärnten zeigte Kapazitätsengpässe, so der zuständige Landesrat Sebastian Schuschnig (ÖVP). Deshalb sind jetzt an drei stark ausgelasteten Bahnhöfen Erweiterungen geplant. Konkret am Hauptbahnhof Klagenfurt (zu den 90 Stellplätzen kommen 60 dazu), in Kühnsdorf-Klopeinersee (plus 48 zu den 160) und Paternion-Feistritz (zu den 52 kommen 21 dazu).
Das Land investiert 400.000 Euro und trägt einmalig auch den Gemeindeanteil (20 Prozent der Kosten) mit. 50 Prozent der Kosten zahlt die ÖBB-Infrastruktur AG als Errichter der Anlagen. Weitere 400.000 Euro sind für zukünftige Erweiterungen per Regierungsbeschluss gesichert.