Es ist einer der größten Betrugsfälle im Zusammenhang mit einem Geldinstitut in Kärnten. Jahrelang soll ein – inzwischen entlassener – Mitarbeiter der Volksbankfiliale in Villach Kunden betrogen haben. Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA), die in der Causa ermittelt, geht von 30 Geschädigten und insgesamt rund 20 Millionen Euro Schaden aus. Nachdem der Betrug im September 2023 aufgeflogen ist, wurde der heute 54-Jährige fristlos entlassen und im November 2023 von der Volksbank angezeigt. Für den Mann gilt die Unschuldsvermutung, er bestreitet alle Vorwürfe.
Staatsanwalt ermittelt
Betrugsskandal bei Kärntner Bank: Werden Opfer doch entschädigt?
Ex-Mitarbeiter der Volksbank soll 30 Kunden betrogen haben, in Summe um rund 20 Millionen Euro. Einige Opfer klagten. Jetzt scheinen außergerichtliche Einigungen möglich.
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