Gespenstische Stille herrscht Sonntagvormittag am Villacher Hauptplatz. Auf der Draubrücke wurden die bunten Faschingsfahnen entfernt, dort baumelt ausgerechnet zur fröhlichsten Zeit des Jahres einsam eine schwarze Flagge. Und vor einem Meer aus Kerzen und Rosen steht eine Gruppe Jugendlicher eng zusammen oder liegt sich in den Armen. Es sind enge Freunde oder Schulkollegen des am Samstagabend beim islamistischen Anschlag getöteten 14-Jährigen. Die Augen sind rot und verweint, der Schock steht den Schulkameraden und Freunden des Getöteten ins blasse Gesicht geschrieben.
Nach Anschlag in Villach
Eine Stadt in Trauer und Schockstarre
Reportage.
Sie stehen eng zusammen, blass und still. Freunde und Bekannte des Opfers des tödlichen Anschlags in Villach haben Kerzen, Rosen und Erinnerungen mitgebracht.
© Helmuth Weichselbraun