Von einem „neuen Zeitalter in der Landesverwaltung“ ist beim Land Kärnten die Rede. Am Montag um Punkt 8.18 Uhr wurden alle Mitarbeiter verständigt, dass sie ab sofort Künstliche Intelligenz nutzen können. Damit soll schneller, effizienter und serviceorientierter gearbeitet werden. „Wir sind das erste und einzige Bundesland, das diesen eigenen Weg geht. Wir sind damit nicht abhängig von Internetgiganten und ihren Rechenzentren. Die Daten sind sicher und verbleiben im Land“, sagt Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ). Insgesamt wurden 80.000 Euro investiert, davon 50.000 in die Hardware. Man rechnet damit, dass sich die Ausgaben durch Ersparnisse beim Personal - in den kommenden zehn Jahren gehen 40 Prozent der Mitarbeiter in Pension - durch diesen „Reform-Turbo“ schon im ersten Jahr amortisieren.
„Kärnten-GPT“
Im Land ist ab sofort die künstliche Intelligenz am Werk
Kärnten setzt bei KI auf eigenes Modell. Kosten von 80.000 Euro sollen schon im kommenden Jahr amortisiert sein. Analoge Anträge bleiben weiterhin möglich.
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