Der Besuch seiner einstigen Kollegen ist für einen pensionierten Kärntner Polizisten danebengegangen. Vergangenen Samstag fuhren Beamte des Landesamtes für Staatsschutz und Extremismusbekämpfung (LSE) bei dem Mann im Bezirk Klagenfurt-Land vor. Sie wollten mit ihm ein Gespräch zur präventiven Rechtsaufklärung führen. Dabei soll der Betroffene bzw. Gefährder darauf hingewiesen werden, dass seine Handlungen gegen Gesetze verstoßen und dass er, sollte er sein nicht rechtskonformes Handeln nicht ändern, mit Konsequenzen rechnen muss. Gleichzeitig werden dem Betroffenen Möglichkeiten zur Unterstützung angeboten.
Schwerer Vorwurf
Völkermord der Nazis verharmlost? Ermittlungen gegen Ex-Polizisten
Kärntner soll die Corona-Pandemie mit dem Holocaust verglichen haben. Ausgerechnet in einem Gespräch mit Staatsschützern. Dem Mann könnte sogar seine Beamtenpension entzogen werden.
© KlZ / Stefan Pajman (Symbolfoto)