Eigentlich ist der Tonfall Erwin Angerers verbindlich, selten laut und noch seltener aggressiv. In der ersten Pressekonferenz nach der Nationalratswahl wird der Chef der Kärntner FPÖ aber direkt: „Die müssen wach werden am Arnulfplatz. Es gibt null Reformwillen in diesem Land. Man hat die fetten Jahre vergehen lassen, ohne etwas anzugreifen.“ Man werde im Landtag Druck machen, kündigt er an und fordert als erste Maßnahme eine Reduzierung der Landesumlage um 20 Prozent, umgerechnet elf Millionen Euro. So wolle man den Gemeinden mehr Spielraum verschaffen. „Da dieses Geld sonst der heimischen Wirtschaft fehlt.“
© Cik
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Pläne der FPÖ
Wie Windräder für Rückenwind bei der FPÖ sorgen sollen
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Analyse.
Mit 38,3 Prozent hat die FPÖ bei der Nationalratswahl nirgends so stark abgeschnitten wie in Kärnten. Ein Ergebnis, mit dem man im Dauerwahlkampf verbleiben will.