Knapp 2800 Eheschließungen gab es im vergangenen Jahr in Kärnten. Während die einen es lieber traditionell angehen, jagen andere jedem neuen Trend hinterher. Ein solcher Trend aus den USA sorgt nun für Diskussionen: Darf man die Hochzeitsgäste für den Besuch bezahlen lassen? „Die amerikanischen Trends bürgern sich relativ schnell bei uns ein“, erklärt Brigitte Truppe-Bürger, die die Event- und Modelagentur „Agentur Perfect“ in Feldkirchen betreibt und oft für Hochzeitsplanungen gebucht wird. Auch in Italien und arabischen Ländern sei es gang und gäbe, dass eine sogenannte „Wedding Fee“, also eine Art Teilnahme-Gebühr, verlangt wird.