Der Sicherheitsausbau der B317 von St. Veit an die kärntnerisch-steirische Landesgrenze ist seit Jahren ein Dauerthema zwischen Bund und Land. Immer wieder passieren schwere Unfälle auch mit Toten. Jetzt scheint offensichtlich ein weiterer Lösungs-Anlauf gescheitert. So berichtete es Landeshauptmannvize und Straßenbaureferent Martin Gruber (ÖVP) Dienstag nach der Regierungssitzung: Auf fachlicher Ebene sei ein erarbeitetes Papier unterschriftsreif vorgelegen: Das Land Kärnten übernehme die Zuständigkeit für die B 317 vom Bund und führe den Sicherheitsausbau (viel günstiger als die Asfinag) durch, der Bund zahle die 250 Millionen Euro. Auch aus dem Büro von Ministerin Leonore Gewessler (Grüne) habe es dafür die Zusage gegeben, sagte Gruber auf Nachfrage der Kleinen Zeitung.