Wienerberger-ChefScheuch: "Größte Lüge der Politik, dass neue Regeln zu keinen Mehrkosten führen"

Wienerberger-Vorstandsvorsitzender Heimo Scheuch sieht den Klimawandel "sportlich". Ihn ärgert, dass den Menschen kein reiner Wein eingeschenkt werde. Denn die Veränderung werde "einen Haufen Geld" kosten.

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Heimo Scheuch: "Derzeit erschlägt uns die Verwaltung rechts und links, viele Sachen wären nicht notwendig."
Heimo Scheuch: "Derzeit erschlägt uns die Verwaltung rechts und links, viele Sachen wären nicht notwendig." © KK PRIVAT
 

Bei Rekordgewinnen und -umsätzen gewinnt man den Eindruck, für Wienerberger gab es gar keine Coronakrise.
HEIMO SCHEUCH: Das kann ich Ihnen bestätigen. Die Wienerberger hat ein ganz anderes Profil als vor fünf, sechs Jahren, mit ganz anderen Märkten und Produkten. Wir sind jetzt eines der führenden Unternehmen in Europa im Wassermanagement – das hat man in Österreich noch nicht ganz verstanden. Bei der energetischen Sanierung am Dach sind wir europaweit führend. Wir haben uns ganz still und leise Positionen erarbeitet, die es uns ermöglichen, uns in Krisen zu verstärken. Wir haben Corona genutzt, um die Digitalisierung voranzutreiben.

Kommentare (5)
Hieronymus01
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Er sieht halt seine Felle davonschwimmen.

Energieintensive Branchen werden halt mal gezwungen Energieeffizienter zu werden oder weniger zu produzieren.

Das ist ja der Sinn und Zweck einer CO2-Steuer.

bitteichweisswas
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Mit...

.... welcher Präpotenz die vom Marktbeherscher künstlich erzeugte Materialknappheit ausgenutzt wird...

zweigerl
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Dumm und skandalös

Diese unternehmerische Präpotenz eines jahrelang vor sich hindümpelnden Unternehmens gipfelt in der anzeigenspflichtigen Aussage des Wienerbergbosses: "Ich sehe auch Covid und die Klimakrise als tolle Herauzsforderung." Ich wünsche dem Unternehmen den generellen Bauverbot für alleinstehende Gebäude, das ohnehin nur mehr eine Frage der Zeit angesichts der skandalösen Bodenversiegelung ist.

glashaus
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zweigerl

niemand zwingt dich ein Einfamilenhaus im Grünen zu bauen.

pescador
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@bitteichweisswas

Ich vermute, dass die meisten Produkte in den Export gehen. Wer mehr zahlt, bekommt Ware.