Vor lauter Bäumen den dramatischen Klimawandel im Wald nicht zu sehen, kann Spaziergängern zumindest in alpinen Regionen leicht passieren. Woanders tritt der stille Notstand längst offener zutage. „Das Waldviertel ist unser Schaufenster in den Klimawandel“, so Bundesforste-Vorstand Rudolf Freidhager. Die kleine Gemeinde Droß, wenige Kilometer nördlich von Krems, ist nicht nur mitten im Borkenkäfer-Großkampfgebiet zwischen österreichischer und tschechischer Grenze. Hier hat auch der „Wald der Zukunft“, der dem Klimawandel standhalten soll, schon Wurzeln geschlagen.
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