Massenausbrüche von Borkenkäfern dauern nach Angaben der Forscher meist einige Monate bis Jahre an, anschließend gehen die Populationen plötzlich wieder deutlich zurück. "Wir versuchen mit vielen aufwändigen Maßnahmen, unsere Wälder vor Borkenkäfern zu schützen. Doch was die starken Populationsschwankungen bei den Borkenkäfern eigentlich auslöst, darüber wissen wir sehr wenig", erklärte der österreichische Biologe Peter Biedermann von der Universität Würzburg, Erstautor der nun veröffentlichten Arbeit.
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Dringender Forschungsbedarf bei Borkenkäfern
Die Borkenkäfer setzen den Wäldern in Europa und Nordamerika zu. Allein in Mitteleuropa waren sie 2018 für 40 Mio. Kubikmeter Schadholz verantwortlich. Dabei ist über den Lebenszyklus der Käfer und ihre Populationsdynamik noch relativ wenig bekannt. Wissenschafter sehen daher dringenden Forschungsbedarf und fordern im Fachjournal "Trends in Ecology and Evolution" mehr Untersuchungen.
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