2G-Kontrollen Handeslobmann Trefelik: "Der Handel ist nicht die Polizei"

Ab 11. Jänner muss der Handel die Einhaltung der 2G-Regel in den Geschäften kontrollieren. In manchen Einkaufszentren ist die Lösung ein Stempel. Handelsobmann Rainer Trefelik kritisiert: "Wir sind nicht die Polizei." Am Dienstag gibt es deshalb einen Runden Tisch.

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Handelsobmann Rainer Trefelik: Wir werden uns bestmöglich bemühen, aber wir sind nicht die Polizei" © APA/GEORG HOCHMUTH
 

Ab heute, Dienstag, muss der Handel die Einhaltung der 2G-Regel in den Geschäften kontrollieren. Einzelhändler sind verpflichtet, von Kundinnen und Kunden einen Nachweis der Impfung oder Genesung zu verlangen - spätestens an der Kassa. Die Regel gilt auch in Dienstleistungsbetrieben. Außerdem muss jetzt auch im Freien eine FFP2-Maske getragen werden, wenn nicht mindestens zwei Meter Abstand eingehalten werden können.

Laut der vom Hauptausschuss genehmigten Verordnung muss der 2G-Nachweis im Handel spätestens beim Bezahlen der Ware kontrolliert werden. Schon seit der vierten Corona-Welle dürfen nur mehr Geimpfte oder Genesene (2G) im Non-Food-Handel einkaufen. Für Ungeimpfte gilt nach wie vor ein Lockdown, sie dürfen sich nur Produkte des täglichen Bedarfs in Supermärkten oder Drogerieketten besorgen.

Zusätzliches Personal?

Zusätzliches Personal für die Kontrollen können sich nicht alle Händler leisten, insbesondere kleine. In vielen Einkaufszentren hat man sich für eine Stempel-Lösung entschieden. Kundinnen und Kunden können sich im Eingangsbereich auf 2G kontrollieren lassen und bekommen einen Stempel mit Datum. Damit wissen alle Händler im Center, dass dieser Kunde bereits auf 2G kontrolliert worden ist.

Der Handel fühlt sich aber nicht dafür zuständig, gefälschte Impfpässe oder Genesungsbescheide aufzudecken. "Wir werden uns bestmöglich bemühen, aber wir sind nicht die Polizei", stellte WKÖ-Handelsobmann Rainer Trefelik bereits mehrfach klar. Heute um 14 Uhr soll es deswegen im Innenministerium einen Runden Tisch geben.

Händler, die den 2G-Nachweis nicht kontrollieren, riskieren laut Gesundheitsministerium Strafen von bis zu 3.600 Euro, hieß es am Dienstag in einem Morgenjournal-Beitrag des ORF-Radio.

Kommentare (6)
kritik53
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Wer

nicht kontrolliert oder kontrollieren will, sollte beim ersten Verstoß sein Geschäft für mindestens 1 Monat schließen müssen. Wenn ein Kammerfunktionär etwas sagt, kann man davon ausgehen, dass nur Blödsinn dabei herauskommt. Ein normaler Mensch wird nicht Funktionär, weil dort zum größten Teil nur die Möchtegern Unternehmer groß aufsagen, die selbst aber nichts auf die Reihe bringen.

wischi_waschi
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WKO

Hallo die WKO gehört zur ÖVP ,also was soll das !!!!!!!

Hako2020
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Wunderbar,

bei Amazon braucht man sich beim Einkaufen nicht mit Stempeln und Bändern
wie Vieher markieren lassen!

herwag
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:-(((

kontrolle im handel ?
nicht jedoch beim landring in pirching/gleisdorf - keine kontrolle beim eingang - bei der kassa sowieso nicht - ein kommen und gehen ohne dass jemand nach 2G gefragt wird - im nebenliegenden kaffeehaus - nie eine maske gesehen die theke ist bis auf den letzten platz überfüllt und volles haligali - wo bleiben die vielgepriesenen lückenlosen kontrollen ? - ich hoffe sie kommen noch !

heri13
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Wie recht der Herr hat.

Der Handel ist nicht die Polizei, wir Staatsbürger sind aber auch nicht die geschenkkasse des Handels.
Wer das ausführen der Kontrollen ablehnt ,darf auch nicht öffnen.
Das Steuergeld einsacken, aber keine Leistung für die Allgemeinheit erbringen ist schäbig.

franzreiter8612
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2G Kontrolle

Wenn der Handel nicht kontrollieren will, sollte das Geld was sie bisher kassiert haben zurück bezahlt werden.