WienerbergerNachfrage explodiert: Bis zu acht Wochen Wartezeit auf Ziegel

Auf Ziegel von Wienerberger muss man derzeit bis zu acht Wochen warten. Österreich-Chef Johann Marchner erklärt im Interview mit der Kleinen Zeitung, was zur unerwartet hohen Nachfrage geführt hat.

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Die Produktion läuft voll, dennoch kommt Wienerberger derzeit mit dem Liefern kaum nach © Wienerberger
 

Die Wirtschaft hat sich rasch erholt, es wird viel gebaut, doch bremsen andererseits allerorten Engpässe. Wie geht es Wienerberger Österreich in dieser Situation?
JOHANN MARCHNER: Wir haben für 2021 progressiv geplant, sind von der Entwicklung dennoch überrascht. Es ist mehr Menge gefragt, als wir geplant hatten. Wir sind mit einem sehr guten Lagerbestand ins Jahr gestartet und sind bis zur Jahresmitte der Nachfrage Herr geworden. Der Lagerbestand nun ist aber auf einem Allzeittief, obwohl wir auf Volllast produzieren und täglich viele Lkw unsere Werke verlassen. Man könnte sagen, der Ziegel wird gar nicht mehr kalt. Kaum gebrannt, hat er einen Abnehmer.

Kommentare (3)
Hausberger
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Und das tolle ist?

Man kann auch Aktionär dieser tollen österreichischen Firma werden! 100% Streubesitz!

Gelernter Ösi
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Bin noch immer verärgert, wenn ich daran denke, was die Holzeinkäufer vor 2 Jahren für Preise zahlten.

Mit dem Argument, dass die Lager übervoll und kein Absatz in Sicht ist.

calcit
2
42
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Man muss aber dazu sagen dass Wienerberger sehr wohl…

…auch selbst (bewusst oder such unbewusst) an dieser Situation schuld ist. So wurden von Wienerberger gerade in der Steiermark die Werke in Fürstenfeld und Apfelberg in den letzten Jahren stillgelegt… es ist ein Schelm wer da Böses denkt…