Gewinner und VerliererSo entwickeln sich die Marktanteile der Mobilfunker in Österreich

Mobilfunker HoT steigerte Marktanteil heuer auf 7,6 Prozent. Marktanteilszugewinne auch für Magenta. Zahl der Rufnummernmitnahmen auf höchstem Wert seit zwei Jahren.

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Die Billigmarke Hofer Telekom (HoT) mischt den heimischen Mobilfunkmarkt weiter auf. HoT kommt mittlerweile auf einen Marktanteil von 7,6 Prozent, wie Zahlen aus dem kürzlich erschienen Telekom-Monitor der Regulierungsbehörde RTR zeigen. Ende 2020 lag HoT noch bei 7,3 Prozent. Die Marktanteilszugewinne von HoT gingen auf Kosten des Marktführers A1 und des drittgrößten Anbieters "Drei" (Hutchison). Die Nummer zwei, Magenta (T-Mobile), konnte zu Jahresbeginn ebenfalls zulegen.

Dass der Preiskampf bei den Handytarifen zuletzt wieder an Fahrt aufgenommen hat, zeigt sich auch an den Rufnummernportierungen. Diese stiegen mit 116.000 Übertragungen auf den höchsten Wert seit zwei Jahren. Der von der RTR erstellte Preisindex Mobilfunk zeigte in den vergangenen Monaten ebenfalls nach unten, insbesondere bei den Einsteigertarifen zeigt sich ein Preisdruck.

HoT war vor fünf Jahren gestartet, nachdem "Drei" (Hutchison) den Konkurrenten Orange schluckte und die Handytarife durch den Wegfall des vierten Netzbetreibers stiegen. Mit seinem Haupttarif um 9,90 Euro im Monat treibt HoT der Konkurrenz seither Sorgenfalten auf die Stirn.

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