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Harter Wettbewerb Steirische Wirtschaft ringt um Fachkräfte aus den Nachbarländern

Die Bedeutung ausländischer Arbeitskräfte nimmt in der Steiermark – trotz Corona – weiter stark zu. Doch der Wettbewerb um die Fachkräfte ist deutlich härter geworden.

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Corona hat die Beziehung auf eine harte Probe gestellt. Die Rede ist von Tausenden Pendlern, die täglich aus dem Alpe-Adria-Raum zum Arbeiten nach Österreich kommen. Aus steirischer Sicht sind das vor allem Slowenen – laut Arbeitsmarktservice fahren jeden Tag mehr als 11.700 über die Grenze. Inklusive jener mit (Zweit-)Wohnsitz in Österreich werden mehr als 15.000 Slowenen in der Steiermark beschäftigt. Zahlenmäßig stark ist auch die Gruppe der Kroaten (mehr als 9000), wenngleich fast alle zumindest zeitweise auch hier wohnen, ebenso wie 6400 Bosnier. Corona habe gezeigt, wie dringend die steirische Wirtschaft diese Menschen brauche, betont Robert Brugger, Chef des Internationalisierungscenters (ICS).

Kommentare (4)
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DergeerderteSteirer
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Das Hauptübel ist das für Arbeiten, die die meisten Billigarbeitskräfte aus dem Ausland erledigen, die Österreicher/innen zum Großteil ohnedies zu fein sind.


Da liegt es mal ein Augenmerk darauf zu richten, viele kassieren lieber die Arbeitslose vom AMS !!
Musste mir schon des öfteren die abstruse Meinung und Auffassung zu Ohren kommen lassen .............. " bin ja ned blöd arbeiten z' geh'n wenn i so vül vom AMS kriag" ............ irgendwann ist halt dann mal Ende:
Auf der anderen Seite werden die Pendler und Arbeitskräfte aus dem Ausland immer mächtiger und dominanter, bestimmen was man als Einheimischer zu tun hat obwohl man besser ausgebildet und fachlich qualifiziert ist, das ganze ist mit Vorsicht zu genießen liabe Leut', unter denen bist dann als Einheimischer der Ausländer !!

jg4186
4
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qualifizierte Arbeitskräfte im Land halten

Man muss schon die andere Seite auch sehen: Slowenien, Kroatien oder Ungarn verlieren qualifizierte Arbeitskräfte für ihre Wirtschaft. Weil unsere Firmen über Jahre (zu) wenige Lehrlinge aufgenommen, zu wenige Arbeitskräfte qualifiziert haben. Ausbildung machen sie in ihrer Heimat - dann sollen sie nach Österreich kommen? Weil das noch immer billiger kommt, als selbst Fachkräfte auszubilden?

hauwi68
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Ausländische Fachkräfte

Ich sage nur, hauptsache billige Arbeitskräfte. Die Österreicher bleiben auf der Strecke.

Patriot
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@hauwi68: Für Arbeiten,

die die meisten Billigarbeitskräfte aus dem Ausland erledigen, sind sich die Österreicher*innen ohnedies zu fein.
Interessant wird es in den nächsten Jahren dann, wenn es zu wenige Facharbeiter*innen geben wird! Viele Gstudierte werden arbeitslos sein und die Facharbeiter*innen werden sich dumm und dämlich verdienen!