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Auflagen für WirtschaftsprüferDas sind Blümels Lehren aus dem Skandal um die Commerzialbank

Die Arbeitsgruppe, die nach Bekanntwerden des Skandals um die Commerzialbank im Finanzministerium eingesetzt wurde, gibt eine Reihe von Empfehlunen ab: Vor allem soll der Fall Folgen für die Arbeit der Wirtschaftsprüfer haben.

Filiale der Commerzialbank in Hirms im Burgenland © Juergen Fuchs
 

Die skandalträchtige Pleite der Commerzialbank Mattersburg im vorigen Sommer, ausgelöst durch mutmaßlich jahrelange Malversationen des Vorstandes (es gilt die Unschuldsvermutung), soll insbesondere für Wirtschaftsprüfer Konsequenzen haben. An sie sollen einerseits höhere Anforderungen gestellt werden, andererseits ist künftig ein häufigerer Wechsel vorgesehen. Das ist ein zentrales Ergebnis der Arbeitsgruppe, die Finanzminister Gernot Blümel nach Bekanntwerden der Vorgänge in der Commerzialbank eingesetzt hat. In dieser Gruppe arbeiteten das Finanzministerium, die Nationalbank (OeNB) und die  Finanzmarktaufsicht (FMA) Empfehlungen aus, die in einem Gesetzesentwurf gebündelt und dem Koalitionspartner übermittelt wurden. Nun gehe es in die Verhandlungen, so der Minister. Die neuen Bestimmungen könnten im Herbst beschlossen und Anfang kommenden Jahres in Kraft treten.

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