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Mehr Abstand, FFP2-Masken Handel drängt auf Öffnung und will strengere Regeln mittragen

"Elefant statt Babyelefant", 16 Quadratmeter Fläche pro Kunden, mehr FFP2-Masken. Branche hofft auf Nachholeffekte.

© AFP/Alex Halada
 

Sollte es nach den Beratungen der Regierung am Montag ab 8. Februar zur Öffnung des stationären Handels abseits lebenswichtiger Güter kommen, so bekräftigt der Handel, strenge Coronaregeln mitzutragen. "Wir würden der Einhaltung des Zwei-Meter-Mindestabstandes - Elefant statt Babyelefant - und 16 Quadratmetern pro Kundin entsprechen", betont der Handelsverband. Auch das Angebot an FFP2-Masken würde man erweitern. Eine Woche Vorlaufzeit sei aber wichtig.

Der Handelsverband geht davon aus, dass die Konsumenten eine Öffnung nutzen würden, um Weihnachtsgeschenke umzutauschen und Warengutscheine sowie Geldgeschenke einzulösen. Diese erhofften Nachholeffekte würden die Lockdowns aber bei weitem wirtschaftlich nicht ausgleichen. Zudem würde ohne Öffnung der Gastronomie weiterhin pro Woche rund 250 Millionen Euro an Umsatzverlusten geben, so Rainer Will, Geschäftsführer des Handelsverbands.

Testmöglichkeiten schaffen

Der gesamte Handel drängte zuletzt wie berichtet und naturgemäß immer stärker auf eine Öffnung. "Mit Teststrategien, Abstandhalten und FFP2-Masken wird der Öffnung der Weg geebnet", hieß es zuletzt von der Handelsobfrau der Wirtschaftskammer Wien, Margarete Gumprecht.

"Jeder Tag zusperren bringt enorme Umsatzverluste", machte sich auch der Obmann der Bundessparte Handel in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), Rainer Trefelik, für ein Wiederöffnen am 8. Februar stark. Gleichzeitig forderte er aber einen Ausbau der öffentlichen Testinfrastruktur und einen "möglichst niederschwelligen" Zugang zu den Coronatests. "Vor allem im ländlichen Raum gibt es noch viel zu wenig Testmöglichkeiten." Hier gelte es, so rasch wie möglich nachzubessern. "Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen sich auf einfache Weise testen lassen oder auch selbst testen können, ähnlich wie es für Schüler vorgesehen ist", forderte Trefelik.

Kommentare (6)
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OE39
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Frisöre

Wozu brauchen wir offene Frisöre? Wenn man sich anschaut, wie gestylt unsere Regierungsmannschaft (nicht nur bei PKs - und mit einer Ausnahme) daher kommt. muss man sich schon fragen, ob es tatsächlich eines Professionisten bedarf, wenn der jeweilige Ehepartner das eh perfekt kann und auch die nötige Profiausrüstung zum Standard in jedem Haushalt gehört. Auch muss es eine große Umstellung sein. sich jeden Tag vom eigenen Partner kulinarisch verwöhnen zu lassen, oder kommt da mehrmals täglich der Lieferdienst. Weil bisher waren die Herrschaften aufgrund ihres Tagesablaufs sicherlich diejenigen Österreicher, die am häufigsten in Restaurants - die ja jetzt bekanntermaßen alle geschlossen sein müssen - gegangen sind. Sicherheitshalber: Ironie Ende!

Super123
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Kurz

mit dem Draht zu Cinesischen Küche wozu hat man Freund .
Diese wissen auch was so gescheit in Österreich.

MuskeTiere4
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Regeln aber keine Drängel-Schikanen

Der Baby-Elefant ist älter und größer geworden! Bald wird er in die Schule gehen und dazu braucht es Regeln - die nicht dauernd unterlaufen werden.
Warum es beim Anstellen allgemein, von Kassa bis Schilift hierzulande immer so ein selbstverständliches Gedränge geben muss, ist mir ein Rätsel (geblieben).
Was ist am Drängeln so anziehend, dass es immer wieder vorkommt?
Worin liegt seine unbedingt schweißtreibende Anziehungskraft?
Wieso braucht es dazu überall im Land Ordnungskräfte, um (Anstell)Abstand zu erreichen? Gondeln kommen trotz massenhaftem Anschub auch nicht schneller daher oder oben an!
Was also meinen wir ohne Drängeln zu versäumen oder zu verlieren? Unser selbstbestimmtes Handeln doch nicht?!
Derzeit leidet unsere Gesundheit und die Möglichkeit bald wieder die volle Bewegungsfreiheit zu erlangen darunter!
Dafür wird viel demonstriert, sich (schreibend) verärgert Luft gemacht!
Den Versuch, das Drängeln sein zu lassen, gibt es großräumig aber nicht!

AlbertP
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Solange das Testen

auf Freiwilligkeit beruht, wird das nix.

wasnlos
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Eigentlich egal

Wenn man sich ansieht, wie sich die Massen bei den "Lebensmittelmärkten" aufführen, ist der restliche Handel eh schon egal.

Civium
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Einkaufszeiten nach

Alter der Kunden festlegen!