Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

Händler zeigen wenig InteresseOnlineshops? Die gefährliche Lücke im österreichischen Handel

Im Lockdown bekam der Online-Handel einen massiven Schub. Doch es zeigt sich, dass die meisten Händler in Österreich für einen Webshop gar nicht fit sind. Warum dieser Rückstand eine Gefahr für die Handelsbranche in Österreich ist.

Seit Jahren steigt der Anteil von E-Commerce. Die Pandemie trieb noch mehr Konsumenten ins Internet © sdecoret - stock.adobe.com
 

Die Botschaften des E-Commerce-Day Anfang September in Wien, eines der wichtigsten Treffen der Handelsbranche im Jahr, waren eindeutig. Wie der Lockdown im Frühjahr das Einkaufsverhalten der Österreicherinnen und Österreicher veränderte, fasste Harald Gutschi, Sprecher der Unito-Gruppe (Universal, Otto, Quelle), in zwei Sätzen zusammen: „Das war der digitale Urknall. In drei Monaten erlebten wir eine Entwicklung, die sonst fünf bis zehn Jahre dauert.“

Zwischen 0 Uhr und 6 Uhr ist das Erstellen von Kommentaren nicht möglich.
Danke für Ihr Verständnis.

Reipsi
0
2
Lesenswert?

Ja, ich kaufe sehr viel

Online, ( nicht Lebensmittel ) besonders Amazon , warum ? Erstens kriegen ich fast alles was ich brauche, brauche nicht durch die Stadt kutschieren, von einem zum anderen , telefonisch erreicht man sowieso niemand mehr, also viele Lehrfahrten, und dann wird es einem vor die Haustür geliefert und das möglichst rasch und der wichtigste Punkt , sollte mal was defekt sein , wird das ohne Probleme erledigt und man wird nicht blöd angeschaut und woanders hingewiesen, so sollte es sein.

Kristianjarnig
0
5
Lesenswert?

Darwin hat es schon vor sehr langer Zeit erkannt....

..."survival of the fittest....". Und Onlineshops sind nun mal Zeichen der Zeit. Wer die verpennt hat leider auch verloren.

Lebensmittel kaufe ich zum Großteil regional. Für so etwas benützt man nicht das www. Für alles andere sehr wohl da den meisten lokalen Händlern der Servicegedanke sowieso vor langer Zeit bereits abhanden gekommen ist(sehr sehr wenige Ausnahmen bestätigen natürlich wie üblich die Regel, die haben aber kein Problem mit deren Kundenstamm zu überleben).

Mein Graz
3
21
Lesenswert?

Der österreichische Handel hats verschlafen

und jetzt wundern sich die Nicht-Anbieter, warum andere das Geschäft machen.
Statt dass sie mal Gas geben jammern sie lieber, wie "pöhse" Amazon & Co. sind.
Gäbe es heimische Angebote, ich bin überzeugt, dass viele Österreicher österreichische Firmen und Produkte bevorzugen würden!

Shiba1
2
8
Lesenswert?

Stimmt!

Es gibt allerdings vereinzelt einheimische Websites, z.B. niceshops. Habe damit die besten Erfahrungen gemacht. Die können ihr Geschäft. Nur sind sie zu wenig bekannt

Shiba1
0
5
Lesenswert?

Webshops...


melahide
2
27
Lesenswert?

Leider

muss man sagen, dass Amazon halt wirklich gut ist und funktioniert. Sowohl was das Sortiment, die Lieferung wie auch die Rücknahme betrifft. Leider gibt es so etwas in Österreich oder auch regional zb für Graz nicht. Und Shöpping ist halt auch keine wirkliche Alternative weil das ja nur ein „Vermittler“ ist. Wenn ich heute neue Zahnbürstenköpfe und einen Toner für den Drucker brauch (beides kauf ich nie Stationär weil ich das nie finde) mach ich bei Amazon drei Klicks. Bei Shöpping muss ich bei 2 Firmen bestellen jeweils mit Mindestbestellwert....

nasowasaberauch
0
7
Lesenswert?

Amazon ist aber auch ein Marktplatz

Der Großteil der Produkte verkauft ihnen dort auch ein dritter und nicht Amazon selber.
Nur funktioniert dort halt alles für den Kunden recht gut und einfach.
Schöpping? Naja, ein Service der österreichischen Post halt :D

joe1406
4
23
Lesenswert?

Meine Erfahrungen mit dem stationären Geschäften ist

dass kaum mehr etwas auf lager ist, dass man drei Geschäfte abklappern muss um etwas zu bekommen und dass sehr viel erst bestellt werden muss wenn e snicht absoluter Standard ist. Aber trotzdem - keine Panik. 90% des Umsatzes werden ja noch immer nicht online gemacht. Und dann gibt es ja immer noch die Medienmeldungen über den bösen, bösen online Handel - nur in den normalen Geschäften wird mindestens genau so viel beschissen. Also was solls? Der Druck etwas im stationären Handel zu änderns ist einfach noch zu gering und jetzt kann man sich ja mit den Corona-Hilfen über den Winter retten.

compositore
0
1
Lesenswert?

@joe1406

100% ihrer Meinung. Händler in GU: Nein, dieses Gerät aus dem Werbeprospekt haben wir nicht auf Lager, aber Sie könnten ja nach Leibnitz in unsere Filiale fahren, dort ...

Krautwickel
8
24
Lesenswert?

Schlechte Erfahrungen

Meine bisherigen Erfahrungen mit österreichischen Onlineshops ist, daß zum Einen das Angebot äußerst mager ist und andererseits die Lieferzeiten extrem lang sind. Daher sehe ich keine Möglichkeit heimische Händler zu unterstützen und bestelle weiterhin bei Amazon - schade eigentlich.