Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

Laut Handelsverband Fast jeder zehnte österreichische Einzelhändler musste aufgeben

Die Pandemie wälzt den heimischen Handel um. Der Boom beim Onlinehandel geht auf Kosten stationärer Geschäfte. Unito-Chef Harald Gutschi prophezeit massives Händlersterben.

© (c) APA/ROBERT JAEGER (ROBERT JAEGER)
 

Die Pandemie hat das Einkaufen und den Handel in Österreich massiv verändert. Und es stehen noch große Umwälzungen bevor – so prophezeien es die Experten auf dem alljährlich vom Handelsverband abgehaltenen E-Commerce-Day, der diesmal ganz im Zeichen der Coronakrise stand. Aufhorchen lässt Harald Gutschi, Sprecher der Unito-Gruppe (Otto, Universal, Quelle), wenn er sagt: „In zehn Jahren wird die Einzelhandelsfläche um 50 Prozent geschrumpft sein – und das ist noch eine optimistische Schätzung.“ Corona und der Lockdown sorgten für einen „digitalen Urknall“ im heimischen Handel – mit Gewinnern, aber auch mit Verlierern. Allein 2020 haben 9,5 Prozent der Einzelhändler in Österreich ihre Betriebe geschlossen, liefert Rainer Will, Chef des Handelsverbandes, eine alarmierende Zahl. Sie konnten einerseits mit dem Onlineboom nicht mithalten und wurden andererseits Opfer von Unsicherheit und Kaufzurückhaltung. Im stationären Handel gingen die Umsätze und Frequenzen um 20 bzw. 22 Prozent nach unten.

Zwischen 0 Uhr und 6 Uhr ist das Erstellen von Kommentaren nicht möglich.
Danke für Ihr Verständnis.

zweigerl
3
1
Lesenswert?

Bald vorbei

Wenn diese Pandemie vorbei ist, wird es auch mit dieser Paketflut von online bestellten Produkten vorbei sein. Schlecht für die Paketzusteller, gut für den Kunden, der sich dieses Herumwühlen in den Schachteln plus deren Entsorgung erspart.