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Causa CommerzialbankGrazer Anwalt leitet Verfahren gegen die Republik ein

Im Skandal um die Commerzialbank Mattersburg leitete der Grazer Anwalt Harald Christandl für Mandanten ein Amtshaftungsverfahren gegen die Republik ein. Er hofft, wie er in einem Schreiben an die Finanzprokuratur und an den Kanzler erklärt, auf eine außergerichtliche Lösung. In ähnlichen Fällen hat der Anwalt bereits tausende Anleger erfolgreich vertreten.

Commerzialbank-Zentrale in Mattersburg © Juergen Fuchs
 

Die Anwaltskanzlei des Grazers Harald Christandl hat in der Causa Commerzialbank formell ein Amtshaftungsverfahren gegen die Republik Österreich eingeleitet. Das geht aus einem Schreiben an den Präsidenten der Finanzprokurator, Wolfgang Peschorn, hervor, das auch der Kleinen Zeitung vorliegt.

Kommentare (10)

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scionescio
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Der Herr Christandl hat wieder seine unentgeltliche Werbeeinschaltung bekommen...

... jetzt müsste dann wieder die Anwältin mit der blonden Mähne dran sein;-)

VH7F
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Der Einlagensicherungsfonds

Soll sich der Klage gleich anschließen.

Don Papa
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Finanzprüfer

Für die lasche Prüfung der geschützten Finanzprüfer die ihre Arbeit nicht ordentlich erledigt haben, dürfen wieder mal die Steuerzahler aufkommen und das wie immer ohne jegliche Konsequenzen.

jg4186
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Durch Einlagensicherung nicht gedeckt

Alle sind doch nach Matterburg mit ihrem Geld, weil sie dort mehr Zinzen bekommen haben.
Da hat niemand geklagt. Das ist keinem verdächtig erschienen.
Jetzt will man Geld von uns Steuerzahlern, mehr als die Höhe der Einlagensicherung. Den Gewinn hätte man nicht mit uns allen geteilt. Ist das gerechtfertigt? Ich weiß nicht so recht.

Peterkarl Moscher
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Wahrheit tut weh !

Ein Wahnsinn die Verantwortlichen laufen frei herum können
sich absprechen und eventuell Unterlagen verschwinden
lassen. Jeder Hendldieb geht in U-Haft aber bei diesen
Summen zahlts sich für die Justitz nicht aus.
Erbärmlich !!!!

Stubaital
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CB

Und der Herr Pucher läuft noch immer frei herum.
Bravo Justiz ✅👌

hakre
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?

sollen wir Steuerzahler für diese Bank zahlen?

pesosope
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hakre

Es haftet immer der Steuerzahler oder was glauben Sie, wer die Auszahlungen sonst übernimmt oder übernehmen könnte. Mit der Klage von Christandl könnten event. auch noch Private zur Haftung herangezogen werden, aber dass wird sich wohl im kleinsten Eurobereich bewegen

Trieblhe
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@pesope

Wieso haftet Ihrer Meinung nach immer der Steuerzahler?

pesosope
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Trieblhe

Ja, Sie haben Recht, seit 2019 haftet nicht mehr der Staat, sondern die Institute selbst, die bis 2024 die Summen in einen Fond einbezahlt haben müssen. Allerdings sind dort BIS 2024 nur 5 Mrd. vorgesehen und wenn jetzt zuwenig vorhanden ist, ZAHLT erst wieder der Staat