Die aktuelle Zeitverwendungsstudie der Statistik Austria vom Dezember 2023 zeigt auf, dass fast zwei Drittel der unbezahlten Arbeit von Frauen geleistet wird bzw. mehr als die Hälfte der Arbeit von Frauen unbezahlt ist: Das geht von Hausarbeit und Kinderarbeit bis zur Pflege von Angehörigen. Die sogenannte Care-Arbeit, also Sorgearbeit, kann sich massiv auf die wirtschaftliche Selbstständigkeit bzw. die soziale Absicherung auswirken. „Sehr viele Frauen sind vor allem nach Trennungen bzw. in der Pension akut armutsgefährdet“, schildert die AK-Expertin Bernadette Pöcheim ihre Erfahrungen aus der Beratungspraxis. Unser Sozialsystem ist erwerbszentriert. Das Arbeitslosengeld, die Notstandshilfe, das Krankengeld, aber vor allem auch die Pension, werden vom Einkommen berechnet. Folgende Empfehlungen hat Pöcheim für die Vorsorge parat:
Wenn Frauen unbezahlt arbeiten
Pensionssplitting & Co.: So können sich Frauen finanziell absichern
Von Kinderbetreuung bis Pflege: Frauen verrichten den Großteil der unbezahlten Sorgearbeit in Familien. Wie sie sich dabei am besten finanziell absichern können.
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