Rund 200 Firmenverkäufe werden im Schnitt jedes Jahr in Österreich getätigt, das Rezessionsjahr 2024 brachte international wie auch hierzulande jedoch einen rückläufigen Trend. Doch ausgerechnet die Krise könnte die Zahl an Firmenverkäufen wieder steigen lassen. Mehr Notverkäufe sind aber nicht der einzige Grund. International erwarten die Experten mehr Dynamik bei Firmenverkäufen: Getrieben vom Fokus auf Wachstum und Transformation im KI-Zeitalter, einer höheren Kapitalverfügbarkeit und der höheren Zahl an Unternehmen, die zum Verkauf stehen. Experte Gregor Zach von PwC: „M&A (Mergers & Acquisitions, Anm.) ist für viele Unternehmen ein Rettungsanker, der Kauf kleiner Unternehmen trägt zur Konsolidierung bei.“ Auch Gerald Eibisberger von PwC rechnet mit einer Belebung der Verkaufsaktivitäten im zweiten Halbjahr. Österreich steht dabei naturgemäß nicht im Fokus der Branchenriesen, „die heimischen Unternehmen gehören nicht zu den Ersten, die gekauft werden“, sagt Zach.