„Die Erleichterung heute überwiegt, nicht auszudenken, was es bedeutet hätte, wären die Verhandlungen geplatzt“, sagt Wifo-Chef Gabriel Felbermayr. Er ortet aber in seiner ersten Einschätzung eine Reihe „halbseidener Kompromisse“. So seien etwa nachhaltige Reformen bei der Pension ausgeklammert worden, so wie die seit vielen Jahren geforderte Föderalismus-Reform. Das seien „Bretter, die wohl zu dick waren, um sie jetzt zu bohren.“
Wifo-Chef
Felbermayr: „Das ist zu wenig, um Wachstum und Zuversicht zurückzubringen“
Die Einigung auf eine Bundesregierung fünf Monate nach der Nationalratswahl sieht Wifo-Chef Gabriel Felbermayr positiv. Im Regierungsprogramm selbst fehlen aber aus Sicht des Wirtschafts-Experten zentrale Punkte und konkrete Maßnahmen. Er sieht viele „halbseidene Kompromisse“.
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