Hände weg vom Handwerkerbonus“ – dieser Appell war in den vergangenen Wochen häufiger von Betrieben zu vernehmen. Die Frage, ob der budgetäre Konsolidierungsdruck – wie bei anderen Förderinstrumenten – zu einer Abschaffung oder zumindest markanten Redimensionierungen für 2025 führen könnte, wurde als Damoklesschwert wahrgenommen. So war die Erleichterung am Donnerstag groß, dass ein Bekenntnis zum Bonus im neuen Regierungsprogramm eigens angeführt wird. Damit stehen die ursprünglich veranschlagten 300 Millionen Euro für 2024 und 2025 weiterhin zur Verfügung. Das gesamte Instrument Handwerkerbonus soll dann aber „zeitnahe“ evaluiert werden, wie ebenfalls festgehalten wird. Rechnungen für Arbeitsleistungen, die zwischen dem 1. März 2024 und dem 31. Dezember 2024 durchgeführt wurden, können noch bis heute eingereicht werden (handwerkerbonus.gv.at/). Dann ist die erste Tranche des Handwerkerbonus beendet. Für sie gab es bis zu 2000 Euro, gefördert werden 20 Prozent von den Arbeitskosten für die Tätigkeiten von Handwerkern.
Mittel für 2025 gesichert
Pro Tag 1500 Anträge: Auch neue Regierung hält an Handwerkerbonus fest
Am Freitag ist die letzte Chance, Rechnungen für 2024 (ab 1. März) für Handwerksarbeiten für den Handwerkerbonus einzureichen. Neue Regierung rüttelt nicht an Förderung für 2025, es geht also in der geplanten – abgespeckten – Version weiter. Bisher 123.500 Anträge genehmigt.
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