Nach dem Stopp der Antragstellung für die Photovoltaik-Förderung des Landes Kärnten und der Wiederaufnahme durch ein Call-System endet dieser am Freitag, 28. Februar. An diesem Tag können noch Anträge für 2023 und 2024 errichtete und in Betrieb genommene Anlagen gestellt werden. Bis zu dieser Frist gelten noch die höheren Fördersätze des Vorjahres.

Die Abwicklung erfolgt, anders als bisher, digitalisiert, um eine schnellere Bearbeitung zu ermöglichen. Die Umstellung und der Rückstau „alter Anträge“ führt allerdings zu irritierten Förderwerbern, die sich bei der Kleinen Zeitung meldeten. Einer reichte etwa bereits im Juni des Vorjahres ein und bekam die Rückmeldung, die Förderung wohl erst später zu erhalten, als andere, die Anfang Jänner den Antrag stellten.

4100 Einreichungen in zwei Monaten

Auf Rückfrage heißt es dazu aus dem Büro des zuständigen Landesrats Sebastian Schuschnig (ÖVP): „Das ist in der Umstellungsphase tatsächlich möglich, denn die Bearbeitungszeit der digitalen Anträge ist erheblich kürzer. Derzeit werden die Anträge von 2024 parallel mit den neuen digitalen von 2025 abgearbeitet.“ Es seien zwei unterschiedliche Fördersysteme, weshalb es zu einer früheren Auszahlung kommen könne, wenn die Förderung bereits digital eingereicht wurde.

Die Förderstelle habe nach wie vor eine hohe Anzahl an Anträgen zu bewältigen. Die Mittel für alle Einreichungen seien jedoch gesichert. Im aktuellen Call gebe es mit schon über 4100 Einreichungen einen höheren Andrang als erwartet.

Wann startet der nächste Call?

Wer aktuell eine PV-Anlage in Auftrag gibt, muss sich je nach Abnahme wohl noch etwas gedulden, um heuer zur neu aufgestellten Subvention zu kommen. Diese fällt, wie berichtet, niedriger aus. „Der nächste Call wird zeitgerecht bekannt gegeben. Photovoltaikanlagen und Stromspeicher, die im Jahr 2025 errichtet werden, können wieder rückwirkend eingereicht werden“, so die Auskunft. Das Land Kärnten werde im Sommer über die neuen Einreichtermine und Details informieren.