Die erste Etappe konnte bewältigt werden – weitere, durchaus herausfordernde, folgen aber noch. Rund um die Milliarden-Insolvenz des Motorradkonzerns KTM sind am Freitag die mit Spannung erwarteten ersten Gläubigerversammlungen für die KTM AG, die KTM Components sowie die KTM F&E GmbH über die Bühne gegangen. Die gute Nachricht: Das Landesgericht Ried hat die Fortführung der insolventen Gesellschaften beschlossen. Auch die Eigenverwaltung im Sanierungsverfahren bleibt erhalten, das bedeutet, dass die Mindestquote für die Gläubiger bei 30 Prozent liegen muss und das KTM-Management – an der Seite der Insolvenzverwalter – operativ mit am Ruder bleibt. Die Zahl der Kündigungen wird geringer ausfallen als ursprünglich angenommen. Peter Vogl, Sanierungsverwalter bei der KTM AG, betonte: „Im Sanierungsplan waren noch 500 Kündigungen vorgesehen“, nun dürften „maximal 200“ erforderlich sein. Inklusive der beiden anderen Gesellschaften sollen es knapp unter 300 werden. Die Dezemberlöhne sollen die Mitarbeiter binnen der gesetzlichen Frist – also Ende des Monats bzw. bis zum 15. Jänner – bekommen. Es ist aber eben nur die erste Etappe auf dem Weg zur angestrebten KTM-Rettung. Wie geht‘s nun weiter?
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