-In den ersten sechs Monaten wurden 2098 Firmeninsolvenzen eröffnet. Das sind um 35,8 Prozent mehr als im Vorjahr und der höchste Wert seit 15 Jahren, teilte der Alpenländische Kreditorenverband (AKV Europa) am Montag in einer Aussendung mit. Die Passiva haben sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum mit 11,5 Milliarden Euro sogar verneunfacht. Dabei war 2023 bereits von Großpleiten im Handel und der Immobilienbranche geprägt. Für 2024 prognostiziert der AKV rund 7000 Insolvenzen.
Passiva verneunfacht
Warum Österreich heuer ein Rekord-Pleitenjahr droht
Um knapp 36 Prozent mehr Pleiten im ersten Halbjahr. Passiva auf 11,5 Milliarden Euro verneunfacht. AKV prognostiziert für das Gesamtjahr 2024 rund 7000 Firmeninsolvenzen.
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