Dass auf Holzbauweise spezialisierte Betriebe aus Kärnten im europäischen Spitzenfeld liegen, beweist eine Prämierung durch das deutsche Magazin „Family Home“. Griffnerhaus hat viele „Musterhäuser“ in Österreich stehen, aber es ist ein Neubauprojekt im Waldviertel, das bei der Wahl zum „Haus des Jahres 2024“ nun den Silber-Award in der Kategorie „Ökologie“ erhielt. Das Haus des Kärntner Unternehmens ist tagsüber völlig energieautark und wurde mit Holz aus nachhaltig bewirtschafteten, heimischen Wäldern gebaut. „Das meiste Holz sowie holzbasierte Baumaterialien kommen aus Kärnten und der Steiermark. Einzig die Holzwolle, die bei uns nirgends produziert wird, stammt außerhalb von Österreich“, schildert Georg Niedersüß, Eigentümer von Griffner. Die jüngsten Signale seitens der Politik, nachhaltigen Wohnbau gezielt zu fördern, sieht er positiv. Zumal im hochpreisigen Segment die Kundennachfrage weniger stark eingebrochen sei.
Haus des Jahres 2024
Warum ein schwarzes Haus bei Ökologie-Preis abräumt
In der Kategorie Ökologie musste sich ein Holzhaus von Griffner nur einem italienischen Projekt geschlagen geben. Einbruch bei Neubauten trifft Holzbau-Pionier im hochpreisigen Segment weniger.
© Griffnerhaus/Konstantinov