Eine Schneedecke verhüllt derzeit die Weststeiermark, in höheren Regionen fiel in diesem Winter schon rund ein halber Meter Neuschnee. Bezirksjägermeister Johann Hansbauer gibt für das Wild aber Entwarnung: „Kälte und Schneehöhe sind für die Tiere noch kein Problem.“ Sie fahren im Winter mit ihrem Energiehaushalt drastisch zurück und nehmen dementsprechend wenig Nahrung zu sich. „Zum Problem wird es allerdings dann, wenn Hirsche, Rehe oder Gämsen regelmäßig gestört werden. Dann verbrauchen sie übermäßig Energie und Körperfett, das kann für die Tiere lebensbedrohlich sein.“