''Gasthaus Zur Schönen Bescherung''Steirische Haubenköche eröffnen neues Lockdown-Restaurant

Während andere schließen müssen, eröffnen sie - aber freilich nur virtuell: Die Gastronomen hinter Laufke, Broadmoar und Pfarrhof St. Andrä betreiben gemeinsam das Lockdown-Gasthaus "Zur Schönen Bescherung".

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Liefern eine schöne Bescherung: Johann Schmuck (Broadmoar), Harald Irka (Am Pfarrhof), hinten Markus Neuhold, Herbert König, Jakob Schönberger (Laufke) - von links nach rechts © Philipp Lihotzky
 

Die schon Schließungs-routinierte Gastronomie in Graz und in der Steiermark hat mit dem Montag den Schalter in den Lockdown-Modus umgelegt. Heißt zurück zu Take-away, Lieferservice - und der einen oder anderen kreativen Idee.

Besonders kreativ zeigen sich die befreundeten Haubenköche Harald Irka (Pfarrhof in St. Andrä), Johann Schmuck (Broadmoar in St. Josef/Oisnitz und Die Mühle in Stainz) und die Grazer "Laufke Buam" Markus Neuhold, Herbert König und Jakob Schönberger. Sie haben schon öfters kooperiert und machen auch nun wieder gemeinsame Sache - für ihr gemeinsames Lockdown-Gourmetrestaurant, das gemeinsam zusammengestellte Menüs "to go" anbietet, haben sie den auch vorweihnachtlich passenden Namen "Gasthaus Zur Schönen Bescherung" gefunden. Geöffnet hat es ab sofort immer dann, wenn in Österreich Lockdown ist. „Und ganz ehrlich hoffen wir, dass dies kein fünftes Mal mehr der Fall sein wird“, sagen die Köche. 

Ausgekocht wird jeweils an den Adventwochenenden von Freitag bis Sonntag. Die wöchentlich wechselnden Menüs finden sich auf der Website des neuen Restaurants www.gasthaus-zur-schoenen-bescherung.at. Die Dependancen zur Abholung der Menüs sind in den jeweiligen Lokalen der Köche untergebracht – und zwar in Graz (Laufke, Elisabethstraße 6), in Stainz (Die Mühle, Rathausplatz 2), in St. Andrä im Sausal (Pfarrhof, St. Andrä im Sausal 1) sowie in Oisnitz (Broadmoar, Oisnitz 36).

Zur Eröffnung des neuen Gasthauses gibt es ein dreigängiges Menü der Spitzenköche zuzüglich Gedeck und Weihnachtsbäckerei: Als Vorspeise "serviert" Markus Neuhold (Laufke) eine Gansl-Vorspeisenvariation samt  Einmachsuppe, Rillettes sowie Tascherl und Bröselknödel. Im Hauptgang bringt Johann Schmuck ein Kalbsfilet Wellington mit winterlichem Wurzelwerk auf den Teller. Für den krönenden Abschluss sorgt Harald Irka mit einer Kastanienmousse-Schnitte, Zotter-Schokolade und Preiselbeeren. Das Menü kostet pro Person 65 Euro und ist so vorbereitet, dass es zu Hause in einfachen Schritten zubereitet und serviert werden kann. In den folgenden Wochen wechseln sich die Köche mit den Gängen ab.

Kommentare (1)
Satzberg
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Lesenswert?

Super

Idee, Gratulation! 😊👍