Gewinnabsicht des Vereins?"Haben Wiki-Kindergärten Eltern überhöhtes Bastelgeld abverlangt?"

Grazer Vizebürgermeister Eustacchio (FPÖ) wirft neue Fragen um Geldflüsse beim Kindergarten-Multi auf und fordert, die Stadt solle wegen Fördermissbrauchs Gelder zurückfordern. Wiki weist alle Vorwürfe zurück.

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Die Wiki-Zentrale in Graz.
Die Wiki-Zentrale in Graz. © Juergen Fuchs
 

Neue Details in der Wiki-Affäre rufen den Grazer Vizebürgermeister Mario Eustacchio auf den Plan. Wie berichtet, hat sich der Trägerverein von seiner gemeinnützigen Kindergarten-GmbH Überschüsse auszahlen lassen. Seit 2004 haben sich – samt Zinsen – fünf Millionen Euro aufgetürmt. Diese sind im Jahresabschluss 2020 der GmbH als „verbotene Geldflüsse“ eingestuft. Auch die Korruptionsstaatsanwaltschaft prüft nun einen Anfangsverdacht wegen Fördermissbrauchs.

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voit60
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geht in dem Land nichts

ohne Parteinähe? Jetzt fängt der Scheiss schon im Kindergarten an.

goje
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Die Roten in Wien

haben die Förderungen für Kinderbetreuung verhauen, warum nicht schwarz in der Stmk? Zum Speiben....

wasinteressiertmichmeingeschwaetzvongestern
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Politik glänzt mit Unwissen!

Die Höhe der Bastelbeiträge kann nur die Stadt selber festlegen (Gemeinderat). WIKI hebt nur ein, was die Stadt vorgibt! Sollten die Bastelbeiträge überhöht sein, kommt das nur der Stadt zugute, denn dadurch verringert sich der jährliche Betriebskostenabgang, den die Stadt an WIKI zu zahlen hat! … ich bin übrigens kein Vertreter von WIKI, sondern einer Gemeinde ;-) … also Herr Eustacchio: Bitte vorher informieren was man selber beschlossen hat und erst dann wilde Gerüchte in die Welt setzen

AIRAM123
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Sie irren sich

Graz ist anders.
Die Träger legen die Essen und Bastel-Beiträge selber fest. Die Stadt verlangte von den Trägern aber ein agreement zur Obergrenze.

Die Stadt Graz deckt keine Restkosten ab.

wasinteressiertmichmeingeschwaetzvongestern
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Graz deckt keine Restkosten?

Wollen Sie mir im Ernst weismachen, dass die Kindergärten in Graz nur mit Eltern- und Bastelbeiträgen ihre Kostendeckung finden? Wenn das gehen würde, hätten wir Betreuungsplätze en masse und nicht den ewigen Notstand. Graz zahlt lt. Zeitung 10 Mio an WIKI. Pauschal oder wie? Wenn die Stadt Verträge hätte, mit denen sie nur die Abgänge zahlt, dann wäre WIKI rechnungslegungspflichtig und die Stadt hätte jährlich die Kontrolle. Sowohl über die Rechnungen als auch über die Höhe der Beiträge. So macht das halt eine Gemeinde mit WIKI normal, wenn sie die Kinderbetreuung outsourced.

Bluebiru
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Was erwarten sie von einem Blauen?

Die wissen grundsätzlich nicht mehr, was sie am Vortag gesagt oder beschlossen haben.

Terrena35
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Bastelgeld total überhöht

Wir wechseln jetzt von einem Stadtkindergarten in eine WIKI-Einrichtung - bislang Stadt Graz 50€ Bastelgeld pro Halbjahr - nun 15€ Bastelgeld in einer WIKI-Einrichtung - wozu?

Kann WIKI mit Klebstoff nicht umgehen?

hansi01
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Wer verpflichtet sie zum Wechsel?

Entweder nicht wechseln oder nicht beschweren.

AIRAM123
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Natürlich ist das alles Aufklärungsbedürftig

Trotzdem braucht die Stadt Graz kein großen gönnerhaften Töne spucken. Vom Land hört man eh nichts dazu.

Was hier nämlich gänzlich vergessen wird: Kinderbetreuung ist nicht nur Betreuung. Das sind Sachkosten, Mieten, Wartungskosten,
Reinigung (Spielplatzwsrtung,, sogar die Länge des Klees und der
rasenpflege Intervall im Garten ist indirekt vom Land vorgegeben, Wehe jemand wird von einer Biene gestochen ).
Und letztlich braucht’s ein Büro, eine Verwaltung, Verrechnung, Personalwirtschaft, pädagogische Leitung. Dafür zahlt die Stadt Graz keinen Cent.
Das Land auch nicht. Wer zahlt den Overhead?

Am Ende kein Wunder, dass niemand in der Kinderbetreuung arbeiten will. Das Personal im
Mindestlohn (bis auf wenige Ausnahmen) um eine schlecht bezahlte Verwaltung finanzieren zu können.
Hoher Leistungsdruck, keine Vertretung auf allen Ebenen… schwere Bedingungen. Buro out gefahren überall.

Das ist die Realität der Träger. Außerhalb von Wiki. Die sind gut besetzt und bauen querfinanziert eine Tanzsport Halle in Graz.

So Herr Eustaccio… wie weiter?

ElinArbeiter
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Fragwürdige Methoden

Nun ja über Wiki hat man schon einiges gehört, alleine wie die mit ihre Mitarbeiterinnen umgehen.
Bastelgeld ist anscheinen
Körberlgeld für denn Verein.
Da sollte man ein wenig genauer hinsehen.

feringo
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Gewinnabsicht

Der Bastelbeitrag ist ein Nullsummenspiel. Wer findet das Geldmascherl? Ob 360.000 Euro minus tatsächlichem Aufwand, also vielleicht 150.000 (0,3%) bei 50 Mio Umsatz eine Gewinnabsicht ergeben, ist sehr diffus.
ABER: Eine Tanzsporthalle zu errichten, welche die Kinder nicht brauchen, kann nicht Aufgabe des Vereins Wiki sein.
Da ist Aufklärung über die Geldverschiebung nötig.

bernhardw
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Überschrift

"Haben Wiki-Kindergärten Eltern überhöhtes Bastelgeld verlangt" Ganz verstehe ich den Satz grammatikalisch nicht.

Carlo62
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Das ändert auch nichts daran,

dass man den Satz gegensätzlich interpretieren kann! Nur ein „von“ vor „Eltern“ macht es eindeutig.

KleineZeitung
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Danke für den Hinweis!

Der Titel wurde bereits abgeändert. Liebe Grüße aus der Redaktion

LacknerH
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Bitte um Korrektur

Schreiben Sie doch „abverlangt“ anstatt „verlangt“, dann passt die Überschrift!

KleineZeitung
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Danke für den Hinweis!

Der Titel wurde bereits abgeändert. Liebe Grüße aus der Redaktion

Manuhe
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Überschrift

Die Überschrift sollte überarbeitet werden ;-)

Wir zahlen nur 7,- Material- und Projektförderungsbeitrag, auch WIKI aber außerhalb Graz....

AIRAM123
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Das ist nicht einheitlich

… in den Umlandgemeinden zahlt halt den Abgang auch die Gemeinde. In Graz nicht

KleineZeitung
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Danke für den Hinweis!

Der Titel wurde bereits abgeändert. Liebe Grüße aus der Redaktion

melahide
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Da

kommt man aber früh drauf. Seit Jahren ist es so, dass Wiki Bastel- und Jausengeld von bis zu 60 Euro pro Monat einhebt um den unterprivilegierten Pöbel aus ihren Einrichtungen ferzuhalten. Soll ja alles in der Familie bleiben. Ein ÖVP Verein halt. Jetzt tun alle so schockiert. Warum steht jetzt niemand da und sagt: Strengere Gesetze? Zweckgebundenes Geld soll nur für den Zweck ausgegeben werden. Basta

Carlo62
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Liebe Kleine Zeitung,

sehr geehrter Herr Hecke! Überdenken Sie doch nochmals die Schlagzeile! In dieser Formulierung würde es bedeuten, dass die Eltern überhöhtes Bastelgeld verlangt hätten! Deutsche Sprache, schwere Sprache!

KleineZeitung
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Lieber Carlo62,

Ihre Interpretation erschließt sich mir aus dem Titel nicht. Kann es sein, dass der Fehler inzwischen bemerkt und ausgebessert wurde? In diesem Falle möchten wir uns entschuldigen. Liebe Grüße aus der Redaktion

Carlo62
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@Kleine Zeitung

Um 11:23 ist der Fehler noch vorhanden. Wenn man vor dem Wort „Eltern“ ein „von” einfügt, würde es passen‘

KleineZeitung
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Erneute Änderung

Anscheinend wurde der Titel erneut geändert. Bis vor kurzem war ein "von" noch Teil davon. Jedoch sollte es mit der aktuellen Änderung hoffentlich auch verständlich sein. Liebe Grüße aus der Redaktion

Carlo62
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@Kleine Zeitung

Die allermeisten werden es auch so verstehen, eindeutig ist der Satz aber dennoch nicht!

cleo99
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Ferienzeit...

... wahrscheinlich sind die Praktikanten am Werk!

 
Kommentare 1-26 von 31