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Unruhe um VP-nahen VereinVerbotene Geldflüsse: Steirischer Kindergarten-Multi Wiki zieht die Reißleine

Der Trägerverein ließ sich von seiner Kindergarten-Firma 4,26 Millionen Euro Überschüsse auszahlen und baute einen Tanzclub. Nun biegt man das mit einem Kraftakt gerade.

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Wiki ist eine tragende Säule in der Kinderbetreuung des Landes.
Wiki ist eine tragende Säule in der Kinderbetreuung des Landes. © KLZ/Pajman
 

Dieser Schritt sorgte beim steirischen Marktführer privater Kinderbetreuung genauso für Verunsicherung wie bei Gemeinden mit Wiki-Kindergärten. Der Obmann des ÖVP-nahen Trägervereins Wiki, Bernhard Ederer, teilte Kooperationspartnern mit, dass man sich vom Geschäftsführer-Duo der Kinderbetreuungs-GmbH trenne und diese samt einer weiteren auflöse. Der Verein übernehme alle Leistungen, rasches Wachstum und ein neuer rechtlicher wie steuerrechtlicher Rahmen seien die Gründe.

Kommentare (16)
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HRGallist
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Unruhe um VP-nahen Verein

Es ist erstaunlich, dass sich die entsprechenden Herrschaften immer noch für oberschlau halten und glauben, dass ihr missbräuchliches Tun nicht ans Tageslicht kommt oder dass es spätestens dann jemand gibt, der es rasch „derschlogt“. Dem ist spätestens seit den Taten der „türkisen Familie“ nicht mehr so. Mal sehen, was sich der arme Schützenhöfer-Pressesprecher diesmal aus seinen schreibwunden Fingern saugen muß.

stadtkater
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Wenn Gemeinnützige Überschüsse erzielen,

müssen sie wie alle anderen Firmen Einkommensteuer bezahlen.

sistra
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Wenn Gemeinnützige Überschüsse erzielen, dann gehört das Geld retour zu den Auftraggebern (z.B Gemeinden)!

- Ganz sicher gehört das Geld nicht Richtung ÖVP!!!

Hieronymus01
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Gewinne privatisieren, Verluste solitarisieren.

Und das Gemeinwohl bleibt auf der Strecke.

So wie so
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Geldflüsse

Gemeinnützigkeit mit gewaltigen überschuss....nie kontrolliert..keiner zeigt das auf..naja övp nah gut gewirtschaftet..für wenn und wofür???mM

axe
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1 roter Dsumen:

Wahrscheinlich vom tanzenden Präsi… 🤣

AIRAM123
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Hauptsache dem Personal zahlen sie

Mindestlohntarif.

axe
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Wie aus dem Lehrbuch

wie man Geld so „umschichtet“ und verschiebt um es für die eigene Zwecke (Vizepräsi vom Tanzsportverein 😏) zu verwenden. Dass der Kindergarten teuer ist (auch für die Steuerzahler via Fördermittel und Gemeinnützigkeit) ist wurscht, Hauptsache die Mitgliedschaft im Tanzclub ist günstig…

sistra
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Leider gliedern sehr viele Gemeinden den Kindergarten aus (Privatisierung?!)

Politiker sparen damit vermeintlich Personal ein, übersehen aber dabei, dass unter den Strich Mehrkosten für die Gemeinde entstehen.

Grita
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Wahnsinn,

er hat das Amt des Vizepräsidenten im Tanzclub zurückgelegt. Wow!
Der Vorstand bei Wiki bleibt 🤣 dafür duften die Geschäftsführer „gehen“....

Wo bleibt die Stellungnahme des Landes? Schließlich geht es um das Fördergeld aus dem Bereich der Kinderbetreuung.
Für Gemeinden ist Kinderbetreuung ein Negativgeschäft, für eine parteinahe GesmbH - nun einem Verein - ist es ein Millionengewinn???? Sehr interessant!

Bereits
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Ganz schlau wird man aus dem Artikel nicht. Ederer und der Verein haben mit dem Geld aus der Gemeinnützigkeit eine Tanzhalle gebaut und als Konsequenz daraus müssen die Geschäftsführer, die das angeprangert haben, gehen und die GmbHs werden aufgelöst? Das hört sich ein wenig nach "den Bock zum Gärtner machen" an...

Ich korrigiere
7
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auch die steirische ÖVP

ist somit in einem skandal verwickelt. wo ist eine stellungnahme des hr schützenhöfer???

joulrich
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Eltern und öffentlich Hand zahlen für Tanzclub

"4,26 Millionen Euro Überschüsse auszahlen und baute einen Tanzclub"
D.h. die Förderung des Landes/Bundes und die Eltern haben mit ihren Beitrag einen Überschuss ermöglicht und dieser ging in einen Tanzclub usw.

Laut eigener Homepage betreut WIKI insgesamt aktuell 8.150 Kinder - sind immerhin dann über 500 Euro pro betreutem Kind.

tannenbaum
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ÖVP nahe

und korrupt? Wie gibt’s denn sowas. Das passt doch nicht zusammen!

jg4186
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Gefahr Privatisierung

Das ist ein Ergebnis der Privatisierung der Kindergärten! Die machen Gewinne mit öffentlichen Förderungen! Ergebnis sehen wir jetzt

Herzilein1103
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Missbrauch

Ein klarer Fall für die WKSTA. Da es um Steuergelder geht dürfte der Artikel ja Ermittlungen nach sich ziehen.