Neue Flächen gefundenSkateverbot in Graz: Eine politische Debatte voller Tricks und Flips

Grüne und SPÖ fordern Kompromisse für Skater am Kaiser-Josef- und Lendplatz, FPÖ wirft ihnen „Lüge“ vor. Unterdessen wurden neue urbane Skate-Flächen gefunden.

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Skater
Im Zentrum einer Polit-Debatte: Die Skater und ihre Tricks am Kaiser-Josef- und Lendplatz © Jürgen Fuchs
 

Wer hat's verboten, das Skaten in Graz? Diese Frage wurde im  Gemeinderat äußerst emotional diskutiert. SPÖ und Grüne werfen der türkis-blauen Koalition vor, das sportliche Skaten samt Tricks und Sprüngen auf den Plätzen der Stadt verboten zu haben. „Dieses Verbot am Kaiser-Josef-Platz hat Graz über die Stadt- und Landesgrenzen Aufmerksamkeit gebracht. Da wundert man sich, was bei uns los ist“, sagt SPÖ-Gemeinderätin Anna Robosch. Und Grünen-Klubchef Karl Dreisiebner wundert sich, dass „es nur in Graz verboten ist. Aus Tirol oder Salzburg höre ich nichts dergleichen."

Kommentare (7)
Styrian007
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Ich weiß ja nicht...

Auch bezeichnend, womit sich die von der KPÖ kannibalisierte SPÖ so beschäftigt. Schnitzel und Skatetricks...Schade um die einst so stolze Partei!

SagServus
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Das ist natürlich ein politischer Trick der beiden: ÖVP und FPÖ sollen als „Verbotskoalition“ dargestellt werden.

Gabs eigentlich in den ganzen Artikel rund um die KPÖ und deren Umgang mit dem Sowjetregime und Kommunismus eigentlich irgendwo einen Hinweis seitens der Kleinen Zeitung, dass die ganze Vorwürfe die von ÖVP und FPÖ vorgebracht wurden, eigentlich auch nur ein Trick sind um im Wahlkampf die KPÖ ins entsprechende Eck zu stellen?

Styrian007
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Netter Versuch...

Skaten und Verherrlichung von Sovjet Regime vergleichen...sind wohl selber Kommunist...

Heike N.
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Die Skateanlage am Grünanger

Wurde insofern ausgebaut, als das die dort befindliche Halfpipe abgebaut wurde🙈

Hohoho
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Genau lesen

...es wird ausgebaut

calcit
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So betreibt man Politik...

...mit Lügen und Propaganda. Offenbar sind der SPÖ und den Grünen die Bestimmung der StVO nicht bekannt oder sie werden bewußt ingnoriert und man stellt Graz an den Pranger. Die Problematik rund ums Skaten gibt es genauso in Innsbruck oder in Wien etc...

SagServus
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Lüge und Propaganda...

... wird in diesem Artikel eher von Seiten der Kleinen Zeitung betrieben.

Denn es ist zwar lustig, wenn Herr Pölser hier meint, die Vorwürfe von SPÖ und Grünen seien nicht exakt um dann im ersten Punkt genauso nicht exakt zu schreiben, dass dies ja nicht die Stadt verordnet hätte sondern auf Grund einer Rechtsauskunft seitens Ministerium zur STVO die ja bundesweit gelte.

Denn die Aussage des Ministeriums war, dass die vom Grazer Anwalt vorgebrachte Passage in der STVO sehr schwammig ist und man nicht genau sagen kann ob es verboten ist oder nicht.
Die Vollziehung obliegt aber auf jeden Fall in den Händen der Länder.

Nagl und Eustacchio interpretierten das ganze aber als Verbot und somit hat die Polizei auch zu strafen wenn jemand auf den Plätzen tricks mit seinem Skateboard macht.

Somit ist es sehr wohl die Stadt hier ein Verbot ausgesprochen hat, weil sie (zurzeit) die einzigen in Österreich sind, die diese Passage der STVO als Verbot sehen.