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Wahlkampf am Kaiser-Josef-PlatzHarte Bandagen zwischen Grazer Stadtblauen und den Skatern

Während so gut wie alle Parteien den Skatern etwas anbieten wollen, stellt sich die FPÖ klar auf die Seite der Anrainer und mobilisiert gegen die "lärmenden Vandalen".

Bezirksrätin Inge Mader, Gemeinderat Heinrich Sickl (beide FPÖ).
Bezirksrätin Inge Mader, Gemeinderat Heinrich Sickl (beide FPÖ) © FPÖ
 

"Die steigende Anzahl der Skateboarder insbesondere auf dem Kaiser-Josef-Platz und Lendplatz bringt Lärm, Sachbeschädigung, Gefährdung von Personen und Verwüstung. Darunter leiden die Wohn- und Lebensqualität der Anrainer", fordert die Grazer FPÖ, allen voran die Bezirksorganisationen von St. Leonhard und Lend, "ein konsequentes Durchgreifen".

Kommentare (16)
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ma12
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OMG

Die Blauen haben wohl lieber das Stampfen der Springerstiefel auf dem Asphalt, uns zwar im Gleichschritt?

heri13
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Siel ist das der eingewanderte Kärntner,

Dessen Mutter lachnummern Ministerin war?
Na Servus, weit sind die steirischen blauen gekommen.
In Kärnten unbrauchbar,für die Steirer blauen reicht es.

Michfuchs
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Die junge Kultur und der frische Wind wird aus der Innenstadt vertrieben!

Schade nun verstaubt der Kaiser-Josephplatz wieder zum spießbürgerlichen Hautevolee-Treff. Aus meiner Sicht müssen Menschen die in der Innenstadt leben damit rechnen dass es seitens des Geräuschpegels nicht vergleichbar ist mit der sonntäglichen Ruhe eines Landdorfes. Wer hat Anspruch auf den öffentlichen Raum? Und wer sagt wie dieser genutzt und gestaltet wird, vor allem welche Menschen sich dort entfalten dürfen? Ich denk wir müssen froh sein wenn die jungen Generationen die Stadt und den öffentlichen Raum beleben, noch dazu mit einer künstlerisch-sportlichen Tätigkeit - eine junge Lebenskultur. Denke ein großer Fehler sie in ‚tolerierbare Gettos‘ zu verbannen.

dieRealität2020
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es sit unerheblich ob dies im Sinne einer Wahl geschieht, bei der SPÖ kann man den Mantel des Schweigens darüber geben,

entscheidend ist, dass >>>> Bei einer Nachschau habe ich einige öffentliche und private Flächen u.a. im städtischen Nah-Bereich gefunden, die vergleichsweise mit dem Markt benutzt werden könnten ohne erhebliche Störungen und unter einer gewissen Kontrolle benutzt werden könnten. <<<<
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Wenn ich das lesen kann, dann sage ich es geht doch. Egal aus welche Gründen auch immer. Dafür muss es auch Bereitschaft der Skater geben, ihre Gegenüber zu verstehen.
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>>>>>> .... die KPÖ fordert, ihnen den einstigen Verkehrserziehungsgarten als neues Ersatz-Revier zu geben. Auch Sportstadtrat Kurt Hohensinner (ÖVP) sucht auf Hochtouren alternative Skate-Angebote, um die Jugendkultur im Sportjahr am Leben zu halten. <<<<<<

duesenwerni
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Während die Grazer Freiheitlichen die Skater kriminalisieren und

verdrängen wollen, erneuert die seit Kurzem von einem freiheitlichen Bürgermeister regierte Stadt Klagenfurt den in die Jahre gekommenen Skatepark in Feschnig um satte EUR 200.000.
Daneben gibt es in Klagenfurt schon seit einer gefühlt en Ewigkeit den Skatepark im Europapark und eine Indoor-Skateanlage am Messegelände.
Ich empfehle Kunasek, Eustacchio und Konsorten einen horizinterweiternden Bildungsausflug in Sachen Skatesport nach Klagenfurt.

dieRealität2020
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hören sie auf mit diesen Raubersgeschichten

es gibt hier keine Kriminalisierung, ein Nonsens, es liegen hier eine Vielzahl gesetzlicher Bestimmungen zugrunde wie u.a. der Müll und Lärm die zu ahnden sind. Es sind dies täglich sichtbare Gründe. Es geht hier nicht nur um das skaten selbst, sondern um die dadurch entstehenden Nachhaltigkeiten. So funktioniert Leben in einer Gesellschaft nicht, indem man sich Recht selbst zurichtet.

dieRealität2020
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unmaßgeblich wertlos im Endeffekt nicht zu vergleichen

man kann das Problem und die Lösung nicht transportieren. Jede Stadt hat einen eigenen Charakter, der durch die Menschen die in dieser Stadt leben, gebildet wurde. Möglichkeiten und finanzielle Gegebenheiten sind ebenfalls nicht vergleichbar.
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Dieses Problem, genaugenommen ist es kein Problem, kann nur unter Bedacht auf die Möglichkeiten dieser Stadt, ihrer Gesellschaft wie ihrer Politik und Wirtschaft bewältigt werden. Daher kann auch dieser Platz nicht mit anderen Plätzen vergleichen werden.

duesenwerni
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Sorry für den doppelten Post, der untere wurde erst sehr spät

freigeschaltet.

dieRealität2020
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da bedarf es keiner Diskussion. Derartiger Spektakel mit dreck und Lärm hat auf öffnetlichen Flächen insbesondere in Wohngebieten nichts verloren.

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Einerseits, das hat mit den dümmlichen Verweisen in Richtung FPÖ und insgesamt mit der Politik überhaupt nichts zu tun. Es ist Wohngebiet und auch ein Marktplatz wo ein Begegnungsverkehr von Menschen täglich stattfindet. Und keiner sportlichen Lärm und Müll erzeugenden Gruppe von Menschen. Im Endeffekt kann ich hier nur den beiden Aktivisten zustimmen. Die Beschädigungen und der weggeworfene Müll auf allen öffentlichen Flächen und in Graz durch Jugendliche sind an der Tagesordnung. Täglich sichtbar.
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Andererseits, haben wir auch in Städten öffentliche bzw. private Flächen, die man diesen Gruppen zur Verfügung stellen könnten. Was auch oft geschieht. Als Vergleich Fußballstadien. Dann werden sich halt diese Gruppen in einiger Entfernung von Wohngebieten auch vergnügen können. Bei einer Nachschau habe ich einige öffentliche und private Flächenu.a. im städtischen Nah-Bereich gefunden, die vergleichsweise mit dem Markt benutzt werden könnten ohne erhebliche Störungen und unter einer gewissen Kontrolle benutzt werden können.
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Die Problematik der Stadt ist. Dass man bei näherer Nachschau feststellen kann das es sich nur um eine handvoll Skater handelt. Aber auch die könnte man versuchen unterzubringen.

duesenwerni
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Die Grazer Blauen sollten sich halt ein Beispiel an Klagenfurt

nehmen (falls es Kunaesk und Konsorten entgangen ist - Klagenfurt hat seit kurzem wieder einen "blauen" Bürgermeister).
Die Sportstadt Klagenfurt erneuert den schon in die Jahre gekommenen Skaterpark in Feschnig um satte EUR 200.000,00
(Quelle: https://www.kleinezeitung.at/kaernten/klagenfurt/aktuelles_klagenfurt/5969592/Skaterparadies-in-Arbeit_Auf-diesen-Park-fahren-die-Jugendlichen-ab)

Daneben gibt es in Klagenfurt noch den beliebten Skatepark im Europapark und eine Indoor-Skaterhalle am Messegelände.
Wenn schon blau, dann bitte richtig blau :-)

dieRealität2020
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wertlos der Hinweis auf einen eigenen Skaterpark wie in Feschnig,

Nachdenken und ansehen, da er nicht im geringsten mit dem Wirtschaft und Wohnungsgefüge und Verkehrsgefüge dieses Marktes hier in Graz vergleichbar ist.

Bluebiru
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A bisserle kurzsichtig halt, von den Blauen

So viele Häuser sind das nicht, die an den Kaiser-Josef-Platz grenzen und damit auch nicht so arg viele Anrainer. Ob man sich da nicht beim Versuch der Stimmenmaximierung von Seiten der FPÖ verrechnet? Auch Skater und deren Angehörige dürfen wählen gehen.

SeCCi
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naja

ist der typische skater ein FPÖ wähler? ;)

Bluebiru
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@Secci

Der typische Bewohner einer Altbauwohnung am Kaiser Josef-Platz wählt aber auch nicht blau, sondern je nach Altersklasse entweder schwarz oder grün.

Ragnar Lodbrok
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Die Stadt soll ein Grundstück zur Verfügung stellen und die

Skater sollen sich ihren Skaterpark selbst bauen.
"Kunststücke" im öffentlichen Raum sind ein Problem. Wenn ich mit einem Wheelie den Opernring hinunterfahre ist das auch nicht gesundheitsförderlich.

dieRealität2020
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das sind grundsätzliche tragbare Ansätze

wie man manche Probleme bewältigen kann.