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Grazer ''Skatertrick-Verbot''Polizei erteilte erste Strafen wegen Skateboard-Tricks

Ein Skater erhielt ein Organmandat, eine Skaterin wurde beim Bahnhof abgemahnt, eine Aktion scharf der Polizei blieb aber noch aus: Es gibt weiter Aufregung in der Szene um ein Verbot am Kaiser-Josef-Platz und Lendplatz. Ein runder Tisch wird gefordert.

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Skater am Kaiser-Josef-Platz © Juergen Fuchs
 

Eine "Aktion scharf" der Polizei bei den Grazer Skaterhotspots am Kaiser-Josef-Platz und am Lendplatz, wo es ein "Skateverbot" gibt, blieb bisher aus. Erste Strafen gab es, wie man aus Skaterkreisen hört, bereits: Ein jugendlicher Skater erhielt ein Organmandat. Zudem wurde eine junge Frau von einem Exekutivbeamten abgemahnt - am Vorplatz des Grazer Hauptplatzes. Sie rollte allerdings mit dem Skateboard, führte keine Tricks dabei aus. 

Kommentare (14)
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guenterwindisch
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Wichtigtuer

So sollen doch diese Politiker und Uni Professoren dort wohnen und und nicht so gescheit und wichtig daher reden unnötige wichtig Tuer

Jo.Klem
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Runder Tisch

Bravo, weg mit den Lärm die Stadt ist auch für ihre Bewohner da net nur für die Lärmmacher die sich dann ins Auto setzen und Nachhause fahren wo es leise und Sauber ist

GanzObjektivGesehen
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Hier geht es nicht darum jemanden den Sport zuverbieten.

Hier geht es um den daraus resultierenden Lärm. Der Hinweis auf eine vorbeiführende Straße ist für das Immisionsschutzgesetz unerheblich. Lärmquellen addieren sich zu einem Gesamtschallpegel. Und der ist geregelt. Wird dieser überschritten muss zum Schutz der Anrainer reagiert werden.

Keine Ahnung wie viele Skater am Kaiser-Josef-Platz an ihrem körperlichen und seelischen Wohlbefinden arbeiten. Die Anzahl der Anrainer die darunter leiden ist sicherlich größer.

lexi
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Kann ja sein

die Stadt argumentiert aber mit der StVO und nicht mit dem Immisionsschutzgesetz.

BigC
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GR Robosch wacht ein halbes Jahr

vor der Wahl auf. Würde mich freuen, wenn die Grazer SPÖ Themen angehen würde, die jetzt in/nach einer Krise, wesentlich wichtiger für unser Zusammenleben wären. Anscheinend hat die SPÖ das Ohr nicht mehr beim kleinen Mann, vlt. aufgrund des lauten Skaterlärms.

stprei
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Gesetz

Es ist wahlkampftaktisch nachzuvollziehen, dass Robosch und die SPÖ-Jugend die "Verbotspolitik von Bürgermeister Nagl" aufgreift, aber Robosch hat sich hier den falschen "Schuldigen" ausgesucht. Das ging alles von Eustacchio aus, der im Übrigen auch für die Marktplätze zuständig ist. Und Hohensinner als Sportstadtrat bemüht sich eh immer um die Skater.

Eins muss man aber festhalten: Wenn das Verkehrsministerium die StVO so auslegt, dass Tricks und Sprünge im Verkehrsraum nichts zu suchen haben, dann ist das hinzunehmen und auch von Polizei und Stadtpolitik zu respektieren. Da hilft kein runder Tisch, aber Robosch kann sich ja bei Parteifreund Stöger als Verkehrssprecher der SPÖ für eine StVO-Änderung stark machen.

Spannend, aber vom Redakteur leider unerwähnt: Das auffällige Schweigen der Grünen, die ihre Ministerin nur ja nicht anpatzen wollen.

leander74
20
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Schande..

..über die Anwohner..
Mitten in der Stadt wohnen wollen, und dann aber eine Ruhe haben wollen ,wie im hintersten letzten Bergtal.
Beides geht eben nicht, immerhin führt das Glacis und die Mandellstrasse vorbei...
Ein bißchen mehr Lockerheit und Toleranz, und nicht ständig Paragraphen reiten..Nur so kann eine lebendige, lebenswerte Stadt funktionieren...

guenterwindisch
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Wichtigtuer

Dann wohnen sie dort sie oder er Gescheiter

calcit
8
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Eigenartige Argumentation...

...nur weil ich in der Stadt lebe habe ich kein Recht auf Ruhe? Rund um die Uhr Lärm und Party? Wo ist den Ihre Toleranz gegenüber den Anrainern? Und der Lärm der Straße ist bereits genug und deshalb noch mehr in der Nacht wenn endlich der Verkehr um 20h weniger wird...

guenterwindisch
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Ruhe

Völlig richtig

Pratter67
12
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Unwissenheit

Es ist eigentlich sehr traurig, dass eine Vertreterin im Gemeinderat und noch dazu sogenannte Jugendsprecherin, offensicht keine Ahnung von Gesetzen, deren Entstehung, vor allem der Zuständigkeit, Vollziehung usw. hat. Noch trauriger ist die Tatsache, dass sie dafür eine beachtliches Salär erhält, aber sich nicht die Zeit, die sie sicher hat, dafür nimmt, sich mit den entsprechenden Gesetzesmaterien auseinander zu setzten, um nicht so einfältige Aussagen, wie der Bürgermeister ist schuld, zu treffen.

lexi
6
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Warum nur in Graz?

Warum wird die STVO nur in Graz so ausgelegt, dass damit Skatertricks verboten sind? Das geschieht auf Druck durch die Politik. So eindeutig ist die Rechtslage übrigens nicht, Spielen ist auf am Gehsteig erlaubt, solange dadurch niemand gefährdet ist. Bei Sport gibt es in der STVO keine eindeutige Bestimmung, außer für Wintersport der explizit aufgeführt ist und verboten ist.

stprei
4
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Graz

Die StVO ist ein Bundesgesetz und gilt in ganz Österreich. In Graz hat sich nur der Präzedenzfall ergeben. Die Auslegung durch das Bundesministerium ist relevant und sollte von der Polizei überall angewandt werden.

Medial findet das nur Beachtung, weil die Skaterszene (wohl auch wegen der Förderung durch Hohensinner) deutlich stärker und politischer als in anderen Städten ist.

Und (Vor-)Wahlkampf ist halt auch.

leander74
9
13
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... Gesetze..

Sind in diesem Fall absolut nicht eindeutig, und werden im Sinne der Verbotsfans ausgelegt...es handelt sich um einen öffentlichen Platz, weder um Straße noch Gehweg....