Rund 0,4 Hektar groß war das Waldstück am Radweg in der Ragnitz, das das Odilien-Institut jüngst schlägern ließ. Anrainer und Passanten waren entsetzt, der Grundeigentümer hat die versprochene Aufforstung mit 480 "Jüngstbäumen" rasch erledigt, aber offenbar glätten sich die Wogen nicht. "Die Leute haben die neu gesetzten Bäume umgetreten und sogar ausgerissen", beklagt sich Odilien-Geschäftsführer Rudolf Zangl und zieht die Konsequenzen: "Ja, wir stellen jetzt einen Zaun auf, um unseren Grund zu schützen." Damit ist nun - neben dem seit Jahren aufgestellten Betreten-Verboten-Schild auch eine tatsächliche Barriere aufgestellt. Oben beim Landhaus Ruckerlberg (ehemals Jöbstl) ist der landläufig Jöbstl-Wiese genannte Hang ja schon länger abgesperrt.
Jungbäume ausgerissen
Odilien zäunen nach Eskalation um Wald "Jöbstlwiese" ganz ein
Die Wogen nach dem Kahlschlag glätten sich nicht. Nun werden Wiese und Wald beim Ragnitz-Radweg ganz abgeriegelt.
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