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Nach missglücktem AusbruchDiese Fluchtversuche aus der Karlau sorgten für Schlagzeilen

Eingeschweißt in ein Paket, in einer Kiste im Lkw oder über ein Loch in der Wand: Immer wieder gab es Fluchtversuche aus der Grazer Karlau - und fast alle scheiterten.

© Jürgen Fuchs
 

Die Grazer Karlau gilt als Hochsicherheitsgefängnis, sie wird mit 128 Kameras überwacht und von einer etwa einen Kilometer langen Außenmauer samt Stacheldraht von der restlichen Stadt abgeschirmt. Damit ist sie innerhalb der Justiz eines der bestbewachten Gefängnisse Österreichs - mit teils strengeren Sicherheitsvorkehrungen als viele andere Einrichtungen. Mit offiziell 522 Plätzen ist sie die drittgrößte Strafvollzugsanstalt in Österreich und aktuell fast voll belegt. Rund 50 Prozent der Häftlinge sind Ausländer, darunter sind Serben, Rumänen und Afghanen besonders stark vertreten.

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dieRealität2020
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Fluchten aus Gefängnissen gehören weltweit zur Normalität des Gefängsnisalltags,

je "sicherer" ein Gefängnis ist, je mehr besteht die Gefahr auf "Entführungen mit Gewalt" was auch weltweit schon geschehen ist. Menschen versuchen in ausweglosen Situationen wenn sie erkennen, das es keine Möglichkeit gibt, zur Gewalt mit Entführungen zu greifen. Eine allgmeein bekannte Tatsache im Justizvollzug. Ein totaler Abschluß von der Außenwelt ist daher nur kontraproduktiv.