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Grazer FPÖ-Chef Eustacchio: ''Das ist die Art der Politik, die ich ablehne''

Der Grazer FPÖ-Chef Mari Eustacchio findet das Ibiza-Video "widerwärtig". Was das für die Partei bedeutet und wie es mit Schwarz-Blau in Graz weitergeht.

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Der Grazer FPÖ-Chef und Vizebürgermeister Mario Eustacchio © Ballguide/Pajman
 

Ja, das Ibiza-Video war ein schwerer Schlag für den Grazer FPÖ-Chef Mario Eustacchio. Und ja, er kennt vor allem Heinz-Christian Strache schon lange. "Ich bin enttäuscht, weil das genau die Politik ist, die ich ablehne und für die wir nicht stehen", sagt Eustacchio im Interview mit der Kleinen Zeitung. Und: Die Inhalte des Videos findet er "widerwärtig", wie auch die Entstehungsgeschichte dazu.

Kommentare (4)

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artjom85
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3
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Sind Sie sicher, dass Sie Ihre Aussagen so stehen lassen wollen, Herr Eustacchio?

Ihre ganze Politik des Drüberfahrens und teilweise auch der Zensur, die Sie zusammen mit ihrem Kumpel Siggi veranstalten, zeichnet nämlich ein praktisch gegenteiliges Bild.

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X22
5
14
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Aber das Ibizia-Video sei Vergangenheit, Eustacchio will jetzt nach vorne schauen. Er hofft, den Wählern klar machen zu können, dass das nicht eine Sache der FPÖ, sondern eine Verfehlung "zweier Personen" gewesen sei - nämlich Strache und Johann Gudenus, der mittlerweile ja überhaupt aus der FPÖ ausgetreten ist.

Und was ist mit den 64 Einzelfällen (nur die rechtsextremen gezählt), die es seit der Regierungsbildung gab, was ist mit den ganzen davor, zwei Jahrzehnte und nicht viel hat sich geändert.
Was ist mit den verurteilten bzw. angeklagten FPÖlern?
Mir kommt vor man lenkt mit immer neuen Ausritten von den bestehenden ab, da kann man doch nicht sagen, das ist Vergangenheit, Vergangenheit sind sie dann wenn sie auch aufgearbeitet wurden, wie viele Schläfer gibt es noch in der Partei.
Und kann man sich überhaupt noch als eine Partei, der Ehrlichen nennen, die Korruption, Missstände, Antisemitismus, Fremdenhass in alle Richtungen, Postenschacherei ablehnt und anprangert und selbst die meisten Fälle hat. Seit ewiger Zeit ein aufräumen verspricht, aber nichts macht, selbst dem populärsten Vertreter der F wurde es ja Zuviel.
In wie vielen Fällen sind Freiheitliche, wenn sie mal ein Amt überantwortet bekommen, in diversen undurchsichtigen Handlungen involviert.
Das geht von der kleinen Gemeinde bis ins internationale Geschehen.
Mag sein, das es übertrieben klingt, so sauber wie man sich gibt ist man nicht.

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Westostsuednord
7
21
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Anstand und Redlichkeit?

Diese dauernden Aktionen der gesamten FPÖ ist bei Nagl anscheinend kein Thema. Prestigeprojekte wie Gondel etc. sind anscheinend weiterhin Thema.

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Lodengrün
5
43
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Herr Eustacchio

Schön auf die eigene Vergangenheit schauen. Und ihre Sympathie zu den Identitären ist auch kein Ruhmesblatt.

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