„Mit Tränen in den Augen schreibe ich euch diese Zeilen“, beginnt der herzzerreißende Text: „Nach vielen Jahren voller Liebe und Hingabe für unser Geschäft müssen wir aufgeben.“ Es fühle sich an wie ein Kampf gegen die großen Unternehmen, „die mit ihren riesigen Budgets und ihrem Einfluss kleine Geschäfte wie unseres immer weiter verdrängen“, heißt es weiter, das die Schließung eines österreichischen Traditionsgeschäfts ankündigt. 38 Jahre lang hat es „Gruber Graz“ angeblich gegeben, für die Besitzer Katharina und Lukas Gruber war das Bekleidungsgeschäft „ein Stück ihres Lebens – gewachsen mit Herz, Hingabe und dem Wunsch, Frauen etwas Echtes zu geben.“ Illustriert wird es mit dem Bild zweier sympathischer Menschen Mitte Fünfzig, die in einem Shop in die Kamera lächeln.
Betrug im Netz
„Müssen unser Geschäft aufgeben“: Was hinter betrügerischen „Ghostshops“ steckt
Auf Facebook und Instagram tauchen laufend Anzeigen vermeintlicher Familienbetriebe auf, die schließen müssen und ihre Ware abverkaufen. Hinter den Seiten stehen allerdings unseriöse Netzwerke, bestellen kann man sich lediglich Ramsch – und Probleme.