Ursprünglich befanden sich die Betrugszentren in einigen südostasiatischen Ländern. In den vergangenen fünf Jahren wurden drei von vier Opfern in diese Region geschmuggelt, wie eine Interpol-Analyse ergab. Doch auch in Westafrika, Zentralamerika und im Mittleren Osten stießen Ermittler vermehrt auf Betrugszentren.
Lyon
Interpol warnt vor mehr Menschenhandel für Internet-Betrug
Immer mehr Länder sind davon betroffen, dass Menschen wie Waren gehandelt werden, um in professionell angelegten Online-Betrugszentren zur Arbeit gezwungen zu werden. Die Opfer kommen aus 66 Ländern und von allen Kontinenten, wie die internationale Polizeiorganisation Interpol am Montag mitteilte. Die Organisation mit Sitz im französischen Lyon spricht mittlerweile von einer "globalen Krise" mit Hunderttausenden Opfern.
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