Nach den turbulenten letzten Wochen – Mutter „Inge“ ist verschwunden, ein neues Weibchen mit unklaren Absichten tauchte auf – ist im Wanderfalken-Nest am Turm der Herz-Jesu-Kirche etwas Ruhe eingekehrt. Die beiden Jungfalken, die auf Fan-Vorschlag auf die Namen „Hero“ und „Spirit“ getauft wurden, fliegen schon herum. „Sie lassen sich gar nicht mehr im Nest blicken – das war sonst nie so, aber heuer ist alles anders“, erzählt Initiator Leander Khil. Küken „Nova“ hat einen schlecht entwickelten rechten Lauf und bleibt noch ein Sorgenkind, ist aber auch bereits aus dem Nest draußen. Nur „Phoenix“ ist noch ein Nesthocker und lässt sich lieber von Vater „Ivica“ füttern anstatt selbstständig auszufliegen und auf die Jagd zu gehen. „Aber das wird schon noch“, ist Khil zuversichtlich.