Von November bis April ist die Winternothilfe der Caritas aktiv, um durch Kälte gefährdeten Menschen Hilfe und Wärme zu bringen. Die Bilanz der letzten Saison zeigt, dass die Angebote wichtiger denn je sind: 716 Anrufe haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Caritas im vergangenen Winter am Kältetelefon entgegengenommen – so viele Meldungen wie noch nie. „Die Hilfe des Kältetelefons ist im Bewusstsein der Gesellschaft angekommen“, resümiert Jakob Url, Leiter der Winternothilfe der Caritas: „Die Grazer kennen das Angebot, zeigen Zivilcourage und holen Hilfe, wenn sie jemanden in der Kälte wahrnehmen.“ Das war zuletzt auch an Orten mitten in der Innenstadt der Fall: Um einen obdachlosen Mann etwa, der beim Eisernen Tor campierte, machten sich viele Menschen große Sorgen.