Ein kleiner Gedenkstein und ein Kirschbaum im Innenhof, vor 30 Jahren unter dem damaligen Innenminister Caspar Einem angebracht: Viel mehr erinnert im Gebäudekomplex beim Paulustor nicht an einen Ort der Schreckensherrschaft der Nationalsozialisten. Am Parkring 4, heute das Ämtergebäude der Polizeidirektion, hatte die Geheime Staatspolizei (Gestapo) ihr Hauptquartier, im Palais Wildenstein in der Paulustorgasse 8 die Schutzpolizei und Kriminalpolizei, im Hof befand sich ein Gefangenenhaus.
Zur Ausstellung „Hitlers Exekutive“
Wo die Gestapo und Graz Angst und Schrecken verbreitete
Wenig erinnert heute daran, was sich rund ums Paulustor in der Nazizeit abgespielt hat. Das soll ein Forschungsprojekt nun ändern.
© Andorfer Nachlass, Graz Museum