Der Gendarm Gustav Schwarzenegger wurde 1939 von Deutschfeistritz nach Polen versetzt. Dort war er als Feldgendarm am Überfall beteiligt, war in Frankreich im Einsatz und später auch an Schlachten in der Sowjetunion. Wegen einer Verwundung und einer Malariaerkrankung blieb ihm der weitere Fronteinsatz erspart, und er kam 1944 zurück nach Deutschfeistritz. Als der Krieg zu Ende war. wurde er als „unbelastet“ eingestuft und blieb bei der Bundesgendarmerie. Biografien wie diese sind der Inhalt einer aktuellen Ausstellung, die im GrazMuseum zu sehen ist. Sie schildert die Lebensläufe steirischer Exekutivbeamte im Nationalsozialismus. Die Rede war in diesem Fall von niemand Geringerem als Arnold Schwarzeneggers Vater.