„Die besten Voraussetzungen“ wolle man den Mitarbeitenden bieten, sagt Peter Gschiel, Billa-Vertriebsdirektor, und zwar: „Von der Wiege bis zur ... Exzellenz“. Von der Lehrlingsausbildung bis zu Kursen auf Sommelier-Niveau würde man besonders in die Aus- und Weiterbildung investieren – schließlich sind es 200 Lehrlinge und 4.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in 179 Märkten in der Steiermark und im Süd-Burgenland arbeiten.

So hat man nun das Ausbildungszentrum in der Alten Poststraße, das sich über der dortigen Billa-Filiale befindet, drei Monate lang groß um- und ausgebaut: Die Flächen haben sich auf 770 Quadratmeter mehr als verdoppelt. Im Haus findet man nicht nur Seminarräume, sondern auch alles für eine praxisnahe Ausbildung – an Kassen, in der Feinkost und in der Konditorei wird fast wie im echten Markt geübt. Die Übungsbereiche sind hier detailgetreue Nachbildungen realer Marktsituationen, in denen in Rollenspielen auch berufliche Alltagssituationen wie der Umgang mit der Kundschaft trainiert wird. Gleichzeitig gibt es die Möglichkeit, Produkte kennenzulernen und den Umgang mit technischen Geräten zu erlernen.

Eröffnet wurde das Ausbildungszentrum 2008 in der Alten Poststraße. Seit dem Umbau können 120 Personen zugleich die verschiedenen Schulungen in insgesamt neun modernisierten Räumen besuchen.

Neben Billa schult natürlich auch Konkurrent Spar die Mitarbeitenden in einer eigenen Einrichtung in der steirischen Landeshauptstadt: In der Nordberggasse in Andritz, ebenfalls angeschlossen an den Supermarkt, hat man 2017 ein neues Ausbildungszentrum für Fach- und Führungskräfte eröffnet.